Arbeitskämpfe und Strukturwandel im internationalen Vergleich
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In vielen OECD-Ländern lässt sich beobachten, dass die arbeitskampfbedingten Arbeitsausfälle zurückgehen. Vielfach wird dies auf den sektoralen Strukturwandel zurückgeführt. Demnach kommt es zu einem Rückgang des Arbeitskampfvolumens, weil Arbeitskonflikte in der Industrie häufiger als im Dienstleistungssektor auftreten und sich gleichzeitig die Beschäftigungsanteile überall zugunsten des Servicesektors verschieben. Eine sektorale Analyse zeigt indes, dass dieser Struktureffekt nur einen geringen Erklärungsgehalt aufweist. Wichtiger zur Erklärung der rückläufigen Arbeitsausfälle sind intrasektorale Entwicklungen. Vor allem in der Industrie hat der wachsende internationale Wettbewerbsdruck die Gewerkschaften diszipliniert. Hinzu kommt die Vernetzung der Produktion, die deren Störanfälligkeit erhöht und damit die Effektivität von Streiks gesteigert hat.
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Ehrlichkeit im Ländervergleich: Der Honesty-Attitude-Behavior-Gap
Ehrlichkeit senkt Transaktionskosten und ist damit eine Voraussetzung funktionierender wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Bisher wurden ehrliche Einstellungen und ehrliches Verhalten überwiegend getrennt untersucht.
IW
Soziale Infrastruktur, Kapazitäten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland
Der Artikel untersucht die Grundlagen organisationaler Handlungsfähigkeit von Unternehmen auf Basis des AGIL-Modells.
IW