1. Home
  2. Studien
  3. Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2004 Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich

Das deutsche Verarbeitende Gewerbe hat verglichen mit zwölf bedeutenden Industrieländern das höchste Lohnstückkostenniveau zu verkraften. Wichtige Konkurrenzländer der Bundesrepublik wie die USA, Japan, Frankreich, Italien und die Niederlande haben einen Stückkostenvorteil von bis zu 27 Prozent.

PDF herunterladen
Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2004

Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Das deutsche Verarbeitende Gewerbe hat verglichen mit zwölf bedeutenden Industrieländern das höchste Lohnstückkostenniveau zu verkraften. Wichtige Konkurrenzländer der Bundesrepublik wie die USA, Japan, Frankreich, Italien und die Niederlande haben einen Stückkostenvorteil von bis zu 27 Prozent.

Diese ungünstige Position ist darauf zurückzuführen, dass die deutsche Industrie bei hoher Arbeitskostenbelastung ein nur durchschnittliches Produktivitätsniveau aufweist. Eine deutliche Besserung der deutschen Kostenposition ist nicht in Sicht. Zwar sind hier zu Lande die Lohnstückkosten seit 1996 jahresdurchschnittlich nur um 0,4 Prozent gestiegen, während im Zeitraum 1990 bis 1996 die Zuwachsrate mit 3,1 Prozent noch sehr hoch war. Im Ausland sind die Lohnstückkosten in heimischer Währung gerechnet jedoch bereits seit mehr als zehn Jahren annähernd stabil.

PDF herunterladen
Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2004

Produktivität und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Eine Kölner Einkaufsstraße im Februar 2022: Das Coronavirus hat das Land fest im Griff, shoppen war nur teilweise möglich.
Michael Grömling Pressemitteilung 22. Februar 2024

Vier Jahre Krisen: Der deutschen Wirtschaft fehlen 545 Milliarden Euro

Vier Jahre Coronapandemie, zwei Jahre Krieg in der Ukraine. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berechnet in einer neuen Studie, was die Krisen der gesamten Volkswirtschaft gekostet haben.

IW

Artikel lesen
Hubertus Bardt / Thilo Schaefer IW-Trends Nr. 1 21. Februar 2024

Aktuelle Energiekostenkrise und historischer Ölpreisschock im Vergleich

Knapp 50 Jahre nach der ersten Ölkrise hat erneut ein massiver Anstieg der Energiepreise die deutsche Konjunktur in Mitleidenschaft gezogen. Beide Ereignisse sind durch kriegerische Auseinandersetzungen ausgelöst und machen deutlich, wie sich militärische ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880