Ein Großteil der 2,8 Millionen Studenten in Deutschland ist auf günstige Wohnungen angewiesen. Das Angebot an öffentlich-subventioniertem Wohnraum aber ist knapp. Auf dem klassischen Wohnungsmarkt konkurrieren sie mit jungen Erwerbstätigen und Senioren. Steigende Studentenzahlen haben die Situation in den letzten Jahren weiter verschärft.

Doch wie hoch sind die studentischen Wohnkosten tatsächlich? Wie viel sind die Preise in den vergangenen Jahren gestiegen?

Hierzu gab es bislang keine verlässlichen Daten. Deshalb hat das IW Köln gemeinsam mit dem Deutschen Real Estate Funds (DREF) einen Preisindex entwickelt, der die Kostenentwicklung für studentisches Wohnen in elf deutschen Städten abbildet.

Gutachten für Deutsche Real Estate Funds Advisor

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer: Ein Mietpreisindex für studentisches Wohnen

IconDownload | PDF

Präsentation

Studentenwohnpreisindex von DREF und dem Institut der deutschen Wirtschaft (in Kooperation mit Immobilienscout24)

IconDownload | PDF

Pressemitteilung

Wohnungen für Studenten – München ist am teuersten

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

Hans-Peter Klös Entwicklung der Bildungsausgaben seit 1995Arrow

Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de