Immobilien in Deutschland werden teurer. Seit 2010 liegen die Preissteigerungen mit bis zu 4,5 Prozent sogar deutlich über der Inflationsrate. Vor allem in Ballungsgebieten steigen die Werte von Wohnungen und Häusern nahezu stetig an, wie eine Untersuchung der fünf größten deutschen Städte durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.
Keine Blase in Sicht
In Hamburg etwa erhöhten sich die Preise für Eigentumswohnungen von 2003 bis 2011 um 31 Prozent, in Berlin sogar um 39 Prozent. Doch Bedenken, es könnte sich wie in den USA, Irland oder Spanien eine Preisblase bilden, sind unberechtigt. So ist trotz extrem niedriger Zinsen weder eine expansive Kreditvergabe noch eine sehr hohe Kauf- und Wiederverkaufsrate zu beobachten. Zudem hat die Entwicklung der Mieten mit der Entwicklung der Preise Schritt gehalten. Somit sind die teuren Immobilien eher Ausdruck einer großen Nachfrage sowie ein Zeichen für die Attraktivität der deutschen Metropolen.
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Wärmepumpe: Erstmals beliebteste Heizungsart
Wärmepumpen setzen sich in deutschen Wohngebäuden immer stärker durch. Im Jahr 2025 baute die Mehrheit der Haushalte beim Heizungstausch eine Wärmepumpe ein, zeigt ein Gutachten unter Beteiligung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Sie punkten mit geringeren Betriebskosten – und mit einem Komfortvorteil im Sommer, sofern sie auch kühlen können.
IW
Fokusreport Wärme und Wohnen: Zentrale Ergebnisse aus dem Ariadne Wärme- & Wohnen-Panel 2025
Wenn Eigentümerinnen und Eigentümer eine neue Heizung einbauen, greifen sie immer häufiger zur Wärmepumpe. Diese war 2025 erstmals die am häufigsten neu eingebaute Heizungsart.
IW