1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Das Gießkannenprinzip hilft nicht
Zeige Bild in Lightbox Das Gießkannenprinzip hilft nicht
(© Foto: by-studio busse/yankushev - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Altersvorsorge für Selbstständige Pressemitteilung Nr. 40 18. September 2012

Das Gießkannenprinzip hilft nicht

Ursula von der Leyen plant, alle Selbstständigen in eine verpflichtende Alterssicherung einzahlen zu lassen, um sie besser vor Altersarmut zu schützen. Doch auch wenn bei Selbstständigen beim Thema Altersvorsorge eine Regulierungslücke bestehen kann, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vor einer Lösung nach dem Gießkannenprinzip. Denn wie viele Selbstständige schutzbedürftig sind, ist umstritten.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

In einer Analyse zeigt das IW Köln, dass viele Selbstständige bis zum Ruhestand Vermögen aufbauen. Gerade jene, die Mitarbeiter beschäftigen, kommen mit durchschnittlich 275.000 Euro auf mehr Geld als viele andere Personengruppen. Später nutzen sie dieses Geld dann, um ihren Lebensabend zu finanzieren.

Solo-Selbstständige – also jene ohne Mitarbeiter – arbeiten in vier von zehn Fällen hingegen nur Teilzeit. Entsprechend bessern sie das Haushaltseinkommen mit ihrem Job häufig nur auf. Wenn deren Einkommen nun mit einer weiteren Abgabe belastet wird, könnten einige der Selbstständigen dem Arbeitsmarkt den Rücken kehren.

Judith Niehues, Jochen Pimpertz
Alterssicherung der Selbstständigen in Deutschland
IW-Trends 3/2012

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rente und privaten Altersvorsorge
Jochen Pimpertz / Ruth Maria Schüler Gutachten 20. Januar 2022

Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rente und privaten Altersvorsorge

Mit der einsetzenden Alterung der geburtenstarken Jahrgänge geraten Beitragssatz- und Sicherungsziele in der umlagefinanzierten GRV absehbar unter Druck. Um eine zunehmende intergenerative Verschiebung der Finanzierungslasten zu vermeiden, sieht die ...

IW

Artikel lesen
Jochen Pimpertz IW-Nachricht 20. Januar 2022

Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rente? Schwierig!

Eine große Rentenreform bleibt auch mit der neuen Regierung aus. Stattdessen soll Kapitaldeckung in der Rentenversicherung helfen, den Beitragssatzanstieg zu bremsen. In Anbetracht der vielen hundert Milliarden Euro, die dafür notwendig sind, ist dieser Weg ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880