1. Home
  2. Presse
  3. In den Medien
  4. Zukunft bauen
Zeige Bild in Lightbox
(© Foto: iStock)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Hubertus Bardt in Teamwork Gastbeitrag 24. Januar 2019

Zukunft bauen

Investitionen sind grundlegend für unternehmerisches Handeln. Welche Entwicklungen auf dem Weltmarkt zu beobachten sind und welche Investitionsprojekte für die deutsche Wirtschaft notwendig sind, erklärt IW-Ökonom Hubertus Bardt seinem Gastbeitrag in dem Heraeus-Mitarbeitermagazin "teamwork".

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Investitionen sind ein zentraler Treiber der volkswirtschaftlichen Entwicklung. In einer Welt ohne Investitionen würde jedes Einkommen sofort konsumiert werden. Erst durch den Verzicht auf Konsum in der Gegenwart – also Sparen – und die Verwendung der freigewordenen Mittel zur Schaffung zukünftiger Werte – Investitionen – kommt wirtschaftliches Wachstum zustande. Darum schauen Ökonomen immer genau hin, wenn es um die Entwicklung der Investitionsentscheidungen des Staates und der Unternehmen geht.

Kern des unternehmerischen Handelns

Gleichzeitig sind Investitionen aber auch der Kern des unternehmerischen Handelns. In der Investition stecken das Risiko des Verlusts, die Ungewissheit über den Ausgang, die Hoffnung auf Erfolg und das Potenzial zur Entwicklung des Unternehmens. Unternehmen müssen investieren, um ihre Konzepte zu entwickeln, ihre Prozesse zu verbessern und ihre Produkte herstellen zu können. Ohne Investitionen gibt es keine Unternehmen. Und wer systematisch unzureichend investiert, muss damit rechnen, dass er bald nicht mehr wettbewerbsfähig am Markt präsent sein kann.

Die Welt als Markt

Für viele Firmen ist die Welt der relevante Markt. International tätige Unternehmen sind typischerweise erfolgreicher als rein nationale. Durch verschiedene Standorte können Kostenvorteile genutzt und neue Märkte entwickelt werden. Je nach Branche sind hier aber sehr unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Besonders arbeitsintensive Branchen suchen nach Lohnkostenvorteilen. Wissensintensive Unternehmen investieren dort, wo Fachkräfte verfügbar sind und wo bestehende Netzwerke für Innovationen genutzt werden können.

Grundlegende Veränderungen

Grundlegende Veränderungsprozesse wie die Digitalisierung der Industrie erfordern nennenswerte Investitionen. Sie bringen nicht nur eine technische Veränderung: Ganze Firmen, Geschäftsmodelle, Kooperationen, die gesamte Unternehmenskultur kann durch investive Entscheidungen verändert werden. Die deutsche Wirtschaft ist zum Glück in der Lage, zu investieren und sich dabei stets zu modernisieren. Zur unternehmerischen Herausforderung gehört es, die richtigen Investitionsprojekte zu identifizieren. Die politische Aufgabe ist es, die Voraussetzungen dafür zu sichern, dass diese Investitionen auch ausreichend getätigt werden können.

Zum Gastbeitrag in dem Heraeus-Mitarbeitermagazin "teamwork"

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
So hoch sind die Verluste
Michael Grömling in Das Investment Gastbeitrag 24. November 2022

Corona und Krieg: So hoch sind die Verluste

Seit fast drei Jahren befindet sich die Wirtschaft im Krisenmodus. Ohne Pandemie und Krieg wäre die Wertschöpfung in Deutschland in den Jahren 2020 bis 2022 um insgesamt 420 Milliarden Euro höher ausgefallen. Hohe Staatsausgaben wirkten diesen Verlusten zwar ...

IW

Artikel lesen
Michael Grömling in den VDI-Nachrichten Gastbeitrag 21. November 2022

Konjunkturampel: Licht und Schatten für die Wirtschaft

Die Verbraucher haben eine Rezession verhindert. Doch die Industrie steht unter Druck, schreibt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling für die VDI-Nachrichten.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880