1. Home
  2. Studien
  3. Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die Rentenversicherung: Variationen in einem einfachen Simulationsmodell
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 25 15. August 2017 Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die Rentenversicherung: Variationen in einem einfachen Simulationsmodell

Muss eine zunehmende Zahl von Rentnern von tendenziell weniger Beschäftigten finanziert werden, steigt die durchschnittliche Belastung für den einzelnen Arbeitnehmer. Der IW-Report zeigt, wie sich eine höhere Regelaltersgrenze auf die Finanzierung der Rentenversicherung auswirken kann.

PDF herunterladen
Variationen in einem einfachen Simulationsmodell
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 25 15. August 2017

Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die Rentenversicherung: Variationen in einem einfachen Simulationsmodell

IW-Report

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Muss eine zunehmende Zahl von Rentnern von tendenziell weniger Beschäftigten finanziert werden, steigt die durchschnittliche Belastung für den einzelnen Arbeitnehmer. Der IW-Report zeigt, wie sich eine höhere Regelaltersgrenze auf die Finanzierung der Rentenversicherung auswirken kann.

Dem demografischen Wandel hat die Politik bereits in der Vergangenheit Rechnung getragen, indem in mehreren Reformschritten die Rentenberechnung modifiziert wurde. Gibt es im Verhältnis mehr Rentner als Beitragszahler, nehmen nicht nur die Rentenversicherungsbeiträge zu. Gleichzeitig steigen auch die Renten langsamer als die Löhne. Dadurch wird nicht nur eine Generation mit den Folgen des demografischen Wandels belastet. Darüber hinaus wurde als dritte Stellschraube die Regelaltersgrenze verändert: Sie wird in den nächsten Jahren schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

Inhaltselement mit der ID 3974 Inhaltselement mit der ID 3975

Allerdings zeigen Berechnungen verschiedener Autoren, dass ein Ansteigen der Altersgrenze auf 67 alleine die Auswirkungen des demografischen Wandels voraussichtlich nicht vollständig kompensieren kann, so dass Beitragssatz und Rentenniveau vollkommen stabil bleiben. Auch hier wird simuliert, wie sich eine höhere Regelaltersgrenze auf die Finanzierung der Rentenversicherung auswirken kann. Die Ergebnisse weisen in dieselbe Richtung wie die anderer Studien: Unter der Annahme, dass künftig nicht alle Beitragszahler bis zur Regelaltergrenze arbeiten können, kann zwar selbst ein Anstieg über die 67 Jahre hinaus die Folgen der Bevölkerungsalterung auf die Rentenversicherung nicht vollständig aufheben. Umgekehrt zeigt sich aber sehr wohl ein positiver Effekt auf Beitragssatz und Rentenniveau.

PDF herunterladen
Variationen in einem einfachen Simulationsmodell
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 25 15. August 2017

Susanna Kochskämper: Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die Rentenversicherung – Variationen in einem einfachen Simulationsmodell

IW-Report

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Seltener, aber länger krank
Jochen Pimpertz IW-Nachricht 13. Januar 2022

Seltener, aber länger krank

Im Schnitt waren Arbeitnehmer im Pandemiejahr 2020 seltener krank als in den Vorjahren: Masken, Abstandsregeln und Homeoffice schützen nicht nur vor Corona, sondern auch vor der üblichen Grippewelle. Allerdings dauerte die Genesung im Schnitt etwas länger. ...

IW

Artikel lesen
Fehlzeiten iwd 13. Januar 2022

Der Krankenstand in Deutschland

Das Coronavirus hinterlässt auch in der Krankenstandsstatistik seine Spuren – allerdings anders als vielleicht gedacht. Denn im Pandemiejahr 2020 ist der Krankenstand insgesamt leicht gesunken: Im Schnitt war jeder Arbeitnehmer in Deutschland 18,2 Tage ...

iwd

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880