1. Home
  2. Studien
  3. Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?
Susanna Kochskämper / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 1 25. März 2015 Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?

Der demografische Wandel führt den in der umlagefinanzierten Krankenversicherung angelegten Risikoausgleich zwischen Jung und Alt ad absurdum.

PDF herunterladen
Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?
Susanna Kochskämper / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 1 25. März 2015

Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?

IW-Trends

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Der demografische Wandel führt den in der umlagefinanzierten Krankenversicherung angelegten Risikoausgleich zwischen Jung und Alt ad absurdum.

Das Solidaritätsprinzip ist ein weithin akzeptiertes Gestaltungselement sozialer Sicherung. Allerdings führt das Festhalten an der Beitragsfinanzierung im Status quo dazu, dass die Solidarität zwischen Jung und Alt im demografischen Wandel durch intergenerative Lastverschiebungen infrage gestellt wird. Der soziale Ausgleich im Umlageverfahren kann zudem die Mitglieder jüngerer Kohorten stärker belasten als die älterer Jahrgänge. Deshalb ist eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit dem Solidaritätsbegriff dringend geboten.

So erscheint zum Beispiel die Diskussion um kapitalgedeckte Elemente in der GKV und analog in der SPV in einem neuen Licht. Denn erst in einem anwartschaftsgedeckten System gelingt es, dass jede Kohorte für ihre altersabhängig steigenden Ausgaben eigenverantwortlich vorsorgt, statt die Finanzierungslasten auf nachfolgende Generationen zu überwälzen. Kapitaldeckung ist dann nicht länger ein Gegenentwurf zur solidarischen Sozialversicherung, sondern ein notwendiger und integraler Bestandteil einer Versicherungspflicht, die allen Dimensionen des Solidaritätsprinzips Rechnung trägt.

PDF herunterladen
Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?
Susanna Kochskämper / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 1 25. März 2015

Susanna Kochskämper / Jochen Pimpertz: Welche Umverteilungseffekte deckt das Solidaritätsprinzip in der GKV ab?

IW-Trends

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Gerecht? Rentenniveau hoch, Beitragssatz hoch
Jochen Pimpertz IW-Nachricht 20. September 2021

Gerecht? Rentenniveau hoch, Beitragssatz hoch

Olaf Scholz verspricht ein stabiles Rentenniveau und die Rente mit 67, verschweigt aber, dass dieses Geschenk teuer wird. Die Bürger entscheiden am kommenden Wochenende nicht nur über die Versorgung der Ruheständler, sondern gleichzeitig über die künftige ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther auf Focus online Interview 16. September 2021

Rente mit 67 reicht nicht: „Wir werden länger arbeiten müssen”

IW-Direktor Michael Hüther kritisiert im Interview mit Focus online, dass die Politik die dringend nötige Reform der gesetzlichen Rente nicht anpackt. Die vollmundigen Versprechen der Parteien vor der Bundestagswahl hält er für zu teuer. Doch er blickt ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880