1. Home
  2. Studien
  3. Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden
IW-Trends Nr. 1 28. März 2026 Philipp Deschermeier / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden

Die Studie untersucht auf Basis einer Unternehmensbefragung mit dem IW-Personalpanel die Rolle des Mitarbeiterwohnens im Spannungsfeld von Fachkräftemangel und angespannten Wohnungsmärkten in Deutschland.

PDF herunterladen
Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden
IW-Trends Nr. 1 28. März 2026 Philipp Deschermeier / Pekka Sagner / Michael Voigtländer

Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden

Philipp Deschermeier / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Studie untersucht auf Basis einer Unternehmensbefragung mit dem IW-Personalpanel die Rolle des Mitarbeiterwohnens im Spannungsfeld von Fachkräftemangel und angespannten Wohnungsmärkten in Deutschland.

Mitarbeiterwohnen ist kein flächendeckendes Instrument, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. Gut ein Fünftel der Unternehmen unterstützt die Beschäftigten indirekt bei der Wohnraumsuche, etwa durch organisatorische oder finanzielle Hilfen. Fast ein Zehntel der befragten Betriebe stellt direkt Wohnraum bereit. Mehr als die Hälfte der Unternehmen berichten von positiven Effekten auf die Rekrutierung und langfristige Bindung von Fachkräften, während die Effekte bei Auszubildenden und dual Studierenden geringer, aber eben falls relevant sind. Nur wenige Unternehmen planen, in den kommenden fünf Jahren neue Angebote einzuführen. Als zentrale Hemmnisse nennen Unternehmen ungünstige Rahmenbedingungen für die Anmietung von Wohnraum, fehlende Kooperationspartner, rechtliche, organisatorische und steuerliche Unsicherheiten sowie einen hohen administrativen Aufwand. Punktuell kann das Mitarbeiterwohnen zur Entspannung der Wohnungsmärkte beitragen. Während der Erwerb oder die Anmietung von Bestandswohnungen Verdrängungseffekte erzeugen können, bietet der Neubau – insbesondere auf Betriebsgrundstücken – Potenzial für eine echte Angebotsausweitung. Entscheidend sind klare Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungen und eine enge Kooperation von Arbeitgebern und Wohnungswirtschaft.

Inhaltselement mit der ID 15313 Inhaltselement mit der ID 15314
PDF herunterladen
Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden
IW-Trends Nr. 1 28. März 2026 Philipp Deschermeier / Pekka Sagner / Michael Voigtländer

Mitarbeiterwohnen in Deutschland – Zwischen steigender Relevanz und fortbestehenden Hürden

Philipp Deschermeier / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
MLP Studentenwohnreport 2026
Gutachten 30. September 2026 Michael Voigtländer / Christian Oberst / Philipp Deschermeier

MLP Studentenwohnreport 2026

Bezahlbarer Wohnraum bleibt für Studierende auch 2026 knapp. Zwar steigen die Mieten an den untersuchten Hochschulstandorten nicht mehr so stark wie in den Vorjahren, eine echte Entspannung ist daraus aber nicht abzuleiten.

Michael Voigtländer / Christian Oberst / Philipp Deschermeier IW

Artikel lesen
Interview 22. September 2026 Michael Voigtländer in der Wirtschaftswoche

Enteignungspläne: „Es wird eine Kapitalflucht aus Berlin geben”

Die Linke gewinnt die Wahl in Berlin und will große Wohnkonzerne enteignen. IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer hält die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland für gravierend.

Michael Voigtländer in der Wirtschaftswoche IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880