Das reine Elektroauto wird auch im Jahr 2020 ein Nischenprodukt sein – denn bis dahin werden verbrauchsoptimierte Autos mit Verbrennungsmotor und verschiedene Varianten von Hybridfahrzeugen die wirtschaftlich bessere Option sein.
Die Zukunft der Elektromobilität: Evolution statt Revolution
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Das reine Elektroauto wird auch im Jahr 2020 ein Nischenprodukt sein – denn bis dahin werden verbrauchsoptimierte Autos mit Verbrennungsmotor und verschiedene Varianten von Hybridfahrzeugen die wirtschaftlich bessere Option sein.
Nicht unbedingt die schnellsten, sondern die besten Angebote am Markt werden den Unternehmen langfristig die günstigsten wirtschaftlichen Perspektiven bieten. Diese eher langsame Entwicklung ist eine große Herausforderung für die Automobilindustrie, konstatieren die Autoren der vorliegenden Analyse. Die Autobauer müssen ihre Forschung und Entwicklung hochfahren, ohne dass diesen Investitionen kurzfristig ein entsprechender Markt gegenüberstünde. Gleichzeitig verlangen Kunden und Regulierer, dass die konventionellen Antriebe stetig effizienter werden. Eine staatliche Förderung ist jedoch oft wenig sinnvoll, denn sie kann sehr schnell sehr teuer werden und fördert nicht selten Lösungen, die sonst auf dem Markt nicht bestehen würden. Auf eines müssen sich allerdings sowohl Staat als auch Unternehmen schon heute bemühen: die Ausbildung von Fachkräften, die die neuen Technologien entwickeln, denn bereits jetzt gibt es Engpässe.
Die Zukunft der Elektromobilität: Evolution statt Revolution
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Mid Caps und große Familienunternehmen
Der große Mittelstand besitzt in der deutschen Wirtschaftsstruktur eine herausragende Rolle. Hierbei handelt es sich um Unternehmen ab 250 Beschäftigten, die damit gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen eine größere Belegschaft aufweisen, aber anders als Großunternehmen und Konzerne weniger als 3.000 Beschäftigte haben.
IW
Politische Ökonomie der Rentenreform
Die Alterung der deutschen Bevölkerung führt in der umlagefinanzierten Gesetzlichen Rentenversicherung zu höheren Beiträgen bei sinkendem Sicherungsniveau. Dies ließe sich bremsen, wenn mit steigender Regelaltersgrenze der Renteneintritt später erfolgte.
IW