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Markus Demary IW-Trends Nr. 2 12. Mai 2020 Entwicklung des Geldvermögens der privaten Haushalte in Zeiten niedriger Zinsen

Die Sparer in Deutschland zeigten sich bis Anfang 2020 durch die Niedrigzinspoli­tik der Europäischen Zentralbank verunsichert. Vor dem Hintergrund einer anhal­tenden Niedrigzinsphase stellt sich die Frage, wie sich diese bisher auf die Entwick­lung des Geldvermögens der Haushalte ausgewirkt hat.

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Die Sparer in Deutschland zeigten sich bis Anfang 2020 durch die Niedrigzinspoli­tik der Europäischen Zentralbank verunsichert. Vor dem Hintergrund einer anhal­tenden Niedrigzinsphase stellt sich die Frage, wie sich diese bisher auf die Entwick­lung des Geldvermögens der Haushalte ausgewirkt hat.

Dazu werden drei unter­schiedliche geldpolitische Perioden verglichen: die Zeit vor der globalen Finanz­marktkrise im Jahr 2008, die Zeit während der globalen Finanzmarktkrise und der Krise im Euroraum in den Jahren 2011 und 2012 einschließlich der unmittelbar folgenden Stagnationsjahre in den damaligen Krisenländern und die Zeit des langen Aufschwungs nach den beiden Krisen bis zum Jahr 2019, als die Zinsen trotz Erholung niedrig blieben und sogar sanken. Es zeigt sich, dass in Deutschland die Geldvermögen in der Zeit nach der Krise im Euroraum leicht stärker anstiegen als im Vorkrisenzeitraum. In der Vergleichsgruppe der Länder Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und Finnland fiel das Wachstum der Geldvermögen hingegen schwächer aus als im Vorkrisenzeitraum. Die Zunahme der Geldvermögen in Deutschland ist nicht nur auf die gute Entwicklung des Ak­tienmarkts zurückzuführen. Denn Bargeld und Bankeinlagen sind gerade im Nach­krisenzeitraum stark angestiegen.

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