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Gutachten 26. Februar 2020 Manuel Fritsch / Alevtina Krotova Der Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen

Das Geschäftsmodell eines Unternehmens definiert das Potenzial für seinen Unternehmenserfolg. Vor allem seit Daten als Wirtschaftsgut gesehen werden, werden datengetriebene Geschäftsmodelle wichtiger. Sieben der zehn wertvollsten Unternehmen weltweit haben als große Plattformanbieter solche Geschäftsmodelle.

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Der Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen
Gutachten 26. Februar 2020 Manuel Fritsch / Alevtina Krotova

Der Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen

Gutachten im Rahmen des BMWi-Verbundprojektes DEMAND – DATA ECONOMICS AND MANAGEMENT OF DATA DRIVEN BUSINESS

Manuel Fritsch / Alevtina Krotova Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Das Geschäftsmodell eines Unternehmens definiert das Potenzial für seinen Unternehmenserfolg. Vor allem seit Daten als Wirtschaftsgut gesehen werden, werden datengetriebene Geschäftsmodelle wichtiger. Sieben der zehn wertvollsten Unternehmen weltweit haben als große Plattformanbieter solche Geschäftsmodelle.

Trotz der langjährigen Existenz des Begriffs „Geschäftsmodell“ und seiner steigenden Bedeutung in der Praxis, gibt es dafür in der Literatur jedoch keine einheitliche Definition. Auch die Abgrenzung von klassischen und datengetriebenen Geschäftsmodellen ist nicht eindeutig geklärt.

Um einen besseren Überblick über das Thema zu bieten, fasst dieser Report die wichtigsten Informationen zu Geschäftsmodellen zusammen. Auf Basis einer Datenbank-Literaturrecherche wird eine strukturierte Definition eines Geschäftsmodells entwickelt. Dabei werden vier zentrale Dimensionen eines Geschäftsmodells identifiziert: Wertschöpfungsnetzwerk, Wertangebot, Wertschöpfung und Werterfassung. Es wird zwischen klassischen, digitalen und datengetriebenen Geschäftsmodellen unterschieden. Von den vier genannten Dimensionen sind zwei, nämlich Wertschöpfung und Wertangebot, bei der Transformation von klassischen zu digitalen oder datengetriebenen Geschäftsmodellen entscheidend. Für datengetriebene Geschäftsmodelle werden drei Entwicklungsstufen festgelegt: Optimierung eines bestehenden Geschäftsmodells, Erweiterung eines bestehenden Geschäftsmodells und Neukonzeption eines Geschäftsmodells.

Dabei ist es wichtig, dass „datengetrieben“ nicht bedeutet, dass die Wertschöpfung des Unternehmens ausschließlich auf Daten basieren muss. Vielmehr können bestehende Produkte oder Dienstleistungen mit datenbasierter Wertschöpfung angereichert werden, damit ein neuartiges und innovatives Produkt beziehungsweise eine innovative Dienstleistung entstehen kann. Klassische Geschäftsmodelle müssen also nicht komplett verändert werden. Vielmehr muss jedes Unternehmen für sich eine passende Strategie finden, wie Daten effizienzsteigernd in das eigene Geschäftsmodell integriert werden können.

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Der Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen
Gutachten 26. Februar 2020 Manuel Fritsch / Alevtina Krotova

Manuel Fritsch / Alevtina Krotova: Der Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen – Eine modellbasierte Analyse

Gutachten im Rahmen des BMWi-Verbundprojektes DEMAND – DATA ECONOMICS AND MANAGEMENT OF DATA DRIVEN BUSINESS

Manuel Fritsch / Alevtina Krotova Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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