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Johannes Ewald / Vanessa Hünnemeyer / Hanno Kempermann / Fabian Meeßen Gutachten 10. November 2022 Städteranking 2022: Wo lebt es sich am besten?

Deutsche Großstädte sind nicht nur zentrale Lebensräume für viele Menschen, sondern auch wichtige Wirtschaftsräume. In den 71 Großstädten lebt mit fast 26,6 Millionen Menschen fast ein Drittel der Bevölkerung. Sie sind Arbeitsort für fast 17,6 Millionen Erwerbstätige, wodurch in den Städten ein erhebliches Maß des Wohlstands erwirtschaftet wird. Zugleich gehen von hier starke Ausstrahlungseffekte und Impulse für Innovationen aus.

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Städteranking 2022: Wo lebt es sich am besten?
Johannes Ewald / Vanessa Hünnemeyer / Hanno Kempermann / Fabian Meeßen Gutachten 10. November 2022

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Deutsche Großstädte sind nicht nur zentrale Lebensräume für viele Menschen, sondern auch wichtige Wirtschaftsräume. In den 71 Großstädten lebt mit fast 26,6 Millionen Menschen fast ein Drittel der Bevölkerung. Sie sind Arbeitsort für fast 17,6 Millionen Erwerbstätige, wodurch in den Städten ein erhebliches Maß des Wohlstands erwirtschaftet wird. Zugleich gehen von hier starke Ausstrahlungseffekte und Impulse für Innovationen aus.

Die Zukunft liegt in der Stadt: Als Heimat von Hochschulen, Forschungsinstituten, Startups und spezialisierten Dienstleistern sind Städte der Schlüssel für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft.

Megatrends wie die digitale und ökologische Transformation, Vernetzung und Wissensintensivierung führen zu einem stetigen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, ist der Ausbau der digitalen Netze in den deutschen Großstädten von elementarer Bedeutung. Er bildet die Grundlage, damit Unternehmen überhaupt von den Möglichkeiten der Megatrends in der digitalen Welt profitieren können. In diesem Kontext gilt es zudem, junge, technologieorientierte Unternehmen durch eine aktive Gründungsförderung bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. Aber auch etablierte Unternehmen müssen stetig ihre Unternehmensstrategien anpassen und Innovationsaktivitäten ausbauen, um von den neuen Möglichkeiten zu profitieren. Zudem rücken eine nachhaltige Entwicklung und eine verbesserte Ressourceneffizienz immer mehr in den Fokus.

Wie lebt und arbeitet es sich in deutschen Großstädten und wie sehr sind diese um eine nachhaltige Entwicklung bemüht?

Die drei Partner IW Consult, Wirtschaftswoche und ImmoScout24 nutzen eine umfassende Indikatorenbasis, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Das Ranking vergleicht anhand von drei Indizes den Status Quo (Niveauranking), die Entwicklung (Dynamikranking) und den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit der 71 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Das Niveau- und Dynamikranking untersucht die sozio-ökonomischen Strukturen und Entwicklungen anhand von Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität, Arbeits- und Immobilienmarkt. Auf Grundlage eines ökonometrischen Modells werden Indikatoren für diese Bereiche identifiziert, die für den Erfolg von Regionen ausschlaggebend sind und als Basis für Handlungsmaßnahmen dienen. Der IW-Nachhaltigkeitsindex ist an die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (social development goals, sdg) angelehnt. Zielsetzung ist die Analyse ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit anhand von 22 Indikatoren.

Mainz kann als Gewinner des Städterankings gelten. Die gesamte Stadt profitiert von dem Innovationsgeists des Unternehmens Biontech. Die Erfolge bei der Impfentwicklung führten zu einer Zunahme der gemeindlichen Steuerkraft, sodass Mainz den Sprung in die Top Ten im Niveauranking schafft. Heilbronn verlässt die Gruppe der besten 10. Sieben der erfolgreichsten 10 Städte liegen auch im Bereich Teilbereich Wirtschaft vorne.

Im Dynamikranking ist wie üblich mehr Bewegung. Mainz verdrängt Berlin von Platz 1. Viele Städte klettern weiter nach oben. So rutschen Halle (Saale), Leverkusen, Oldenburg und Darmstadt aus dem vorderen Mittelfeld in die Spitzengruppe.

Die drei bestplatzierten Städte im Nachhaltigkeitsranking liegen eng beieinander. Wolfsburg ist erneut die nachhaltigste Stadt. Die Spitzenposition geht vor allem auf den Teilbereich Ökonomie zurück. Hier führt der VW-Hauptsitz. In den Bereichen Ökologie und Soziales ist die zweitplatzierte Stadt Ulm führend. Die drittplatzierte Stadt Heidelberg erreicht in allen drei Bewertungsbereichen je die Top 5.

Unsere Grafiken zeigen die Top Ten in puncto Niveau, Dynamik und Nachhaltigkeit.

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Ergebnisübersicht Städteranking 2022

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