1. Home
  2. Studien
  3. Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung
Nicole Horschel / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2010 Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung

PDF herunterladen
Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung
Nicole Horschel / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2010

Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Gesetzliche Krankenversicherung wird im Jahr 2010 mit 15,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln subventioniert. Dadurch sinkt der Beitragssatz nicht nur für einkommensschwache, sondern auch für leistungsfähige Mitglieder von 16,5 auf 14,9 Prozent. Statt die Steuerzahlungen pauschal einzusetzen, sollte der Staat sie bedarfsgerecht verteilen, um den Wechsel von der Beitrags- auf die Prämienfinanzierung sozial abzufedern. Werden sämtliche Ausgaben über eine monatliche Prämie von 250 Euro je Erwachsenen finanziert, muss der Steuerzahler statt der aktuell 15,7 Milliarden Euro zwischen 16,3 und 11,2 Milliarden Euro aufwenden, um unzumutbare Belastungen zu kompensieren. Unerwünschte Mitnahmeeffekte, die im Status quo auftreten, lassen sich dabei vollständig vermeiden. Wird dagegen nur ein Teil des bisherigen Arbeitnehmerbeitrags in eine Prämie gewandelt, sinkt zwar die Nettobelastung für den Staat bis auf unter 7 Milliarden Euro. Die Fehlverteilungen bleiben aber bestehen.

PDF herunterladen
Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung
Nicole Horschel / Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2010

Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung

PDF herunterladen

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Der Krankenstand in Deutschland
Fehlzeiten iwd 16. Januar 2023

Der Krankenstand in Deutschland

Der Krankenstand 2021 verbleibt wie im Vorjahr auf stabilem Niveau, obwohl die Corona-Variante Omikron für deutlich mehr Ausfälle in den Belegschaften gesorgt hat. Im Schnitt war jeder Arbeitnehmer in Deutschland für 18,2 Tage krankgeschrieben, das geht aus ...

iwd

Artikel lesen
Jochen Pimpertz IW-Trends Nr. 4 2. Januar 2023

„Versicherungsmathematisch faire” Abschläge bei vorgezogenem Rentenbezug

Die Forderung nach „versicherungsmathematisch fairen“ Abschlägen bei vorgezogenem Renteneintritt suggeriert, dass der Vorruhestand ohne Zusatzlasten organisiert werden kann.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880