Argumente zur Altersarmut, Zuschussrente und Nachhaltigkeitsrücklage
Gegen Alarmismus oder Bagatellisierung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Argumente zur Altersarmut, Zuschussrente und Nachhaltigkeitsrücklage
Die öffentliche Diskussion zur Rentenpolitik wird im Jahr 2012 von den Schlagworten einer „drohenden Altersarmut“ und einer „Gerechtigkeitslücke“ geprägt. Nachdem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales im vergangenen Herbst einen Rentendialog mit zahlreichen Interessenvertretern angestoßen hat, entzündet sich nun eine hitzige Debatte an ihrem Konzept, zukünftig den langjährig Beschäftigten mit geringen Verdiensten und niedrigen Rentenanwartschaften eine Zuschussrente oberhalb des Niveaus der Grundsicherung zu gewähren. Hinzu kommt, dass die Rücklagen in der Rentenversicherung über das gesetzlich erlaubte Höchstmaß hinaus angewachsen sind. Das weckt Begehrlichkeiten. Einige Diskutanten stellen die qua Gesetz fällige Beitragssatzsenkung zum Jahreswechsel in Frage und fordern stattdessen, in der Gesetzlichen Rentenversicherung zu einer den Lebensstandard sichernden Versorgung zurückzukehren. In dieser Gemengelage entzündet sich ein allgemeiner Alarmismus, in dem die Grenzen zwischen Fakten und Positionen zunehmend verschwimmen.
Gegen Alarmismus oder Bagatellisierung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Reformen: Abschlagsfreie Rente beizubehalten ist nicht zielführend
Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren soll abgeschafft werden, so sieht es zumindest das Reformprogramm der Bundesregierung vor. Doch die SPD protestiert. IW-Direktor Michael Hüther ist von der Position der SPD überrascht und übt scharfe Kritik.
IW
Reformdebatte: Warum die Rente mit 63 abgeschafft werden muss
Zerbröselt der Rentenkompromiss, wenn die Bundesregierung doch an der vorzeitigen Rente für besonders langjährig Versicherte festhält? IW-Ökonomin Ruth Maria Schüler erklärt im Interview, warum es wichtig ist, alle Punkte des Pakets umzusetzen.
IW