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Im Zuge der Finanzkrise stellte sich immer wieder eine Frage: Warum hat keiner gemerkt, dass da etwas in die falsche Richtung lief? Wo war die Bankenaufsicht? Hätten nicht die Europäische Zentralbank, die Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die schlimmsten Fehlkalkulationen und -spekulationen zumindest in Europa und Deutschland unterbinden müssen? Die vorliegende IW-Analyse nähert sich diesem Thema von Grund auf. Sie beruht auf einem vom Bundesministerium der Finanzen beauftragten Gutachten. Die Verfasser sind ausgewiesene Kenner der Materie. In ihrer IW-Analyse legen die drei Autoren zunächst die ökonomischen und rechtlichen Grundlagen der Bankenaufsicht dar, vollziehen noch einmal die Finanzmarktkrise nach und nehmen schließlich die Bankenaufsicht in Deutschland en detail auseinander. Die Studie mündet in fundierten Vorschlägen, wie die Kontrolle über die Finanzhäuser verbessert werden kann.

Veranstaltung
Veranstaltung, 23. November 2017

20. Finanzmarkt Round-Table Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik – Erlösung oder neuer Schock?Arrow

Während die einen ein schnelles Ende des Niedrigzinses herbeisehnen, befürchten andere einen neuen Schock mit Rückwirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden ein zum 20. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

Markus Demary in LSE Business Review
Gastbeitrag, 20. September 2017

Markus Demary in LSE Business Review The US should not roll back financial regulation Arrow

The Dodd-Frank Act is not perfect, but it's a framework that can mitigate systemic risks, writes Markus Demary, senior economist in the research unit financial and real estate markets at the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln). mehr

EZB: Geldpolitik braucht klare Grenzen
IW-Nachricht, 15. August 2017

Markus Demary EZB: Geldpolitik braucht klare GrenzenArrow

Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht heute Zweifel an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geäußert und den Europäischen Gerichtshof erneut um Prüfung gebeten. Diesmal geht es um das Public Sector Purchase Program (PSPP), in dessen Rahmen die EZB bereits Anleihen im Wert von 1,6 Billionen Euro erworben hat. Die Grenzen der Wertpapierkäufe müssen dringend konkretisiert werden. mehr