Dabei ist die Coronakrise kein augenblickliches Wachstumsproblem, das wir einfach aussitzen können. Die Coronakrise ist ein Beschleuniger für den strukturellen Wandel, der die deutsche Volkswirtschaft schon vor der Pandemie erfasst hat. Digitalisierung, Globalisierung, demographischer Wandel und auch die Folgen unseres immensen Verbrauchs natürlicher Ressourcen sind die Triebkräfte dieser Veränderungen.


Warum Szenarien? Warum 2040?

Wir wissen schon heute, dass es in einer immer digitaleren Weltwirtschaft für einzelne Volkswirtschaften immer schwieriger sein wird, im Wettbewerb zu bestehen. Gleichzeitig wächst auch die Herausforderung, Teilhabechancen für alle Menschen und Gruppen in der Gesellschaft zu gewährleisten. Die Veränderungen werden tiefgreifend sein und sie werden alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft betreffen.

Doch wie genau werden diese Veränderungen aussehen? Und müssen wir dem Wandel einfach zuschauen? Wir glauben, nicht! Wandel ist auch immer gestaltbar. Dafür ist es wichtig, den Raum möglicher Zukünfte zu kennen. Diesem Zweck dienen die Szenarien, die im Rahmen des Projektes „WIRtschaften 2040“ entwickelt worden sind. Dabei haben wir auf die lange Frist gesetzt und die Frage gestellt, wie Wirtschaft und Gesellschaft 20 Jahre nach Corona aussehen werden. Unser Ziel war es, grundlegende Veränderungsprozesse und ihre Dynamiken wahrzunehmen. Wir wollten dadurch bewusst über Corona hinausblicken, aber natürlich haben wir die aktuelle Situation in unseren Analysen berücksichtigt.

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