1. Home
  2. Studien
  3. Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland
IW-Trends Nr. 1 25. März 2009 Christoph Schröder Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland

Obwohl das staatliche Abgaben-, Steuer- und Transfersystem nicht durchgehend bedarfsorientiert ausgestaltet ist, führt es zu einer weitgehend konsistenten Umverteilung von oben nach unten.

PDF herunterladen
Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland
IW-Trends Nr. 1 25. März 2009 Christoph Schröder

Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland

Christoph Schröder Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Obwohl das staatliche Abgaben-, Steuer- und Transfersystem nicht durchgehend bedarfsorientiert ausgestaltet ist, führt es zu einer weitgehend konsistenten Umverteilung von oben nach unten.

Dies gilt auch dann, wenn man das Einkommen personenbezogen betrachtet und dabei den Haushaltskontext berücksichtigt. Die 30 Prozent der Personen mit dem niedrigsten Marktäquivalenzeinkommen erhalten im Durchschnitt, auf den Bedarf eines Singles umgerechnet, pro Monat über 900 Euro mehr vom Staat, als sie an Steuern und Abgaben leisten. Auch die private Umverteilung durch Unterhaltszahlungen, Unterstützungen, Betriebsrenten und Beihilfen von Organisationen ohne Erwerbszweck führt wie langfristig angelegte Spar- und Entsparprozesse zu einer ausgeglicheneren Einkommensverteilung. Dies spiegelt sich auch im Anteil der relativ betrachtet Einkommensarmen wider, der um 2 Prozentpunkte niedriger ausfällt, wenn man die privaten Umverteilungseffekte berücksichtigt.

PDF herunterladen
Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland
IW-Trends Nr. 1 25. März 2009 Christoph Schröder

Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland

Christoph Schröder Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Interaktiver Rechner: Zählen Sie zur Mitte oder sind Sie schon reich?
Pressemitteilung 19. Oktober 2026 Judith Niehues / Maximilian Stockhausen

Interaktiver Rechner: Zählen Sie zur Mitte oder sind Sie schon reich?

Die meisten Menschen in Deutschland ordnen sich selbst der Einkommensmitte zu. Dabei gehören manche schneller zum wohlhabenderen Bevölkerungsteil, als sie glauben. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Judith Niehues / Maximilian Stockhausen IW

Artikel lesen
IW-Kurzbericht Nr. 73 19. Oktober 2026 Judith Niehues / Maximilian Stockhausen

Soziodemografie: Wer steht wo in der Einkommensverteilung?

Der Median der bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland lag im Jahr 2024 bei 2.419 Euro im Monat.

Judith Niehues / Maximilian Stockhausen IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880