Beschäftigungs- und verteilungspolitische Aspekte von Mindestlöhnen
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In Deutschland wird derzeit intensiv über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns debattiert. Die Befürworter verweisen auf positive Auslandserfahrungen. Allein in der Europäischen Union haben 18 von 25 Mitgliedstaaten einen gesetzlichen Mindestlohn. Aber auch außerhalb der Europäischen Union, etwa in Kanada, Japan und den Vereinigten Staaten, sind gesetzliche Mindestlöhne schon seit geraumer Zeit verbreitet. Während in diesen Ländern zumeist ein landesweit einheitlicher Mindestlohnsatz gilt, favorisiert in Deutschland vor allem die IG Metall eine branchenbezogene Regelung. Eine solche Lösung wäre allerdings zum einen mit gravierenden beschäftigungspolitischen Risiken vor allem für Geringqualifizierte verbunden. Zum anderen kann das verteilungspolitische Ziel, „Arbeit in Armut“ zu bekämpfen, durch einen branchenspezifischen Mindestlohn nicht effizient angegangen werden.
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel
Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Deutschland demografisch bedingt bis zum Jahr 2040 um 4,3 Millionen oder 7,7 Prozent sinken.
IW
Ehrlichkeit im Ländervergleich: Der Honesty-Attitude-Behavior-Gap
Ehrlichkeit senkt Transaktionskosten und ist damit eine Voraussetzung funktionierender wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Bisher wurden ehrliche Einstellungen und ehrliches Verhalten überwiegend getrennt untersucht.
IW