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Gutachten 24. September 2025 Axel Plünnecke / Maike Haag Ingenieurmonitor 2025/II: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Beschäftigungstrends

Der deutliche wirtschaftliche Abschwung in den letzten Jahren hat stark bremsende Auswirkungen auf die Nachfrage am Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen.

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Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Beschäftigungstrends
Gutachten 24. September 2025 Axel Plünnecke / Maike Haag

Ingenieurmonitor 2025/II: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Beschäftigungstrends

Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Axel Plünnecke / Maike Haag Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der deutliche wirtschaftliche Abschwung in den letzten Jahren hat stark bremsende Auswirkungen auf die Nachfrage am Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen.

Dennoch bestehen weiterhin Engpässe an Fachkräften. Im zweiten Quartal 2025 reduzierte sich die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 22,1 Prozent auf 106.310. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern.

Der deutliche wirtschaftliche Abschwung in den letzten Jahren hat stark bremsende Auswirkungen auf die Nachfrage am Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen. Dennoch bestehen weiterhin Engpässe an Fachkräften. Im zweiten Quartal 2025 reduzierte sich die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 22,1 Prozent auf 106.310. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Ingenieurberufen Metallverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 Prozent anstieg, verzeichneten die Informatikberufe einen Rückgang von 32,7 Prozent und die Ingenieurberufe Kunststoffherstellung und Chemische Industrie um 34,2 Prozent.

Im zweiten Quartal 2025 waren im Durchschnitt 54.926 Personen auf der Suche nach einer Anstellung in Ingenieur- oder Informatikberufen. Dies entspricht einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 19,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen des Ingenieurmonitors im Jahr 2011 dar. Auch hier zeigt sich ein unterschiedlicher Trend je nach Berufsfeld: Während die Arbeitslosigkeit in den Ingenieurberufen Rohstofferzeugung und -gewinnung im Vergleich zum Vorjahr nur um 8,2 Prozent und in den sonstigen Ingenieurberufen um 7,9 Prozent anstieg, erhöhte sie sich in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung um 32,9 Prozent und in den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 28,4 Prozent. Wichtig zur Einordnung der Zahlen ist, dass die Beschäftigung im Ingenieurbereich seit 2011 insgesamt in etwa so stark gewachsen ist wie die Arbeitslosigkeit, was zu einer insgesamt weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote führt.
 

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Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Axel Plünnecke / Maike Haag Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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