Der Arbeitsmarkt in Ingenieur- und Informatikberufen weist weiterhin Engpässe auf. Die wirtschaftlich schwierige Lage der Industrie und die Stagnation in den letzten Jahren macht sich am Arbeitsmarkt bei Angebot und Nachfrage in den Ingenieur- und Informatikberufen bemerkbar.
Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: ausländische Beschäftigte
Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Der Arbeitsmarkt in Ingenieur- und Informatikberufen weist weiterhin Engpässe auf. Die wirtschaftlich schwierige Lage der Industrie und die Stagnation in den letzten Jahren macht sich am Arbeitsmarkt bei Angebot und Nachfrage in den Ingenieur- und Informatikberufen bemerkbar.
Positiv ist zu bewerten, dass bereits in den letzten Jahren die Zuwanderung stark zur Fachkräftesicherung in den Ingenieur- und Informatikberufen beigetragen hat.
Der Arbeitsmarkt in Ingenieur- und Informatikberufen weist weiterhin Engpässe auf. Die wirtschaftlich schwierige Lage der Industrie und die Stagnation in den letzten Jahren macht sich am Arbeitsmarkt bei Angebot und Nachfrage in den Ingenieur- und Informatikberufen bemerkbar. So reduzierte sich im dritten Quartal 2025 die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 23,0 Prozent auf 99.470. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 nahm die Gesamtzahl der offenen Stellen um 6,4 Prozent ab. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Ingenieurberufen Metallverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent stieg, verzeichneten die Informatikberufe einen Rückgang von 37,7 Prozent und die Ingenieurberufe Kunststoffherstellung und Chemische Industrie um 25,1 Prozent.
Ungünstig entwickelte sich auch die Arbeitslosigkeit. Im dritten Quartal 2025 waren im Durchschnitt 57.519 Personen auf der Suche nach einer Anstellung in Ingenieur- oder Informatikberufen, ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch hier zeigt sich ein unterschiedlicher Trend je nach Berufsfeld: Während die Arbeitslosigkeit in den Bauingenieurberufen im Vergleich zum Vorjahr um einstellige 7,4 Prozent anstieg, erhöhte sie sich in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung um 33,6 Prozent und in den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 27,5 Prozent.
Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: ausländische Beschäftigte
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