1. Home
  2. Studien
  3. Kreislaufwirtschaft: Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet
Externe Veröffentlichung 28. Mai 2025 Adriana Neligan / Jan Büchel in transforming economies Kreislaufwirtschaft: Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet

Der digitale Produktpass (DPP) soll den Weg zur zirkulären Wirtschaft ebnen und so für eine klimafreundliche Wertschöpfung sorgen. Allerdings kennen viele Unternehmen das Konzept des digitalen Produktpasses noch gar nicht.

Zum Download
Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet
Externe Veröffentlichung 28. Mai 2025 Adriana Neligan / Jan Büchel in transforming economies

Kreislaufwirtschaft: Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet

Adriana Neligan / Jan Büchel in transforming economies Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der digitale Produktpass (DPP) soll den Weg zur zirkulären Wirtschaft ebnen und so für eine klimafreundliche Wertschöpfung sorgen. Allerdings kennen viele Unternehmen das Konzept des digitalen Produktpasses noch gar nicht.

Außerdem teilt nur eine Minderheit bislang ihre Produktdaten digital mit anderen Unternehmen und dies oftmals nicht in standardisierter Form. Hier gilt es eine praktikable Lösung für alle Unternehmen zu finden, damit der DPP Realität werden kann.

Warum ein digitaler Produktpass?

Auf dem Weg zu einer treibhausgasarmen Wirtschaft kann das Denken in Kreisläufen einen zentralen Beitrag leisten. So ist der Übergang zu einer zirkulären Wirtschaft zentraler Baustein des europäischen Green Deal. Es gilt, Ressourcen weniger zu verbrauchen, mehrfach zu gebrauchen oder ganz durch klimafreundlichere Alternativen zu ersetzen. Der hierfür nötige Blick auf den gesamten Produktlebenszyklus macht es erforderlich, dass die verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette effizient – und damit automatisch – über Schnittstellen kommunizieren.

Digitale Daten sind nötig, um den Erfolg von kreislauforientierten Stoffströmen und Geschäftsmodellen zu messen und zu bewerten. Eine Lösung ist der geplante digitale Produktpass (DPP), um Produktdaten zu Material, Eigenschaften, Reparatur- und Entsorgungsoptionen für alle Akteure im Produktlebenszyklus transparent und effizient zur Verfügung zu stellen.

Verschiedene produktbezogene Regulierungen wie die EU-Batterieverordnung oder die EU-Ökodesignverordnung geben DPPs vor. Dies macht es erforderlich, dass Unternehmen künftig relevante Produktinformationen teilen, digital verarbeiten und in DPPs ergänzen.

Zum Download
Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet
Externe Veröffentlichung 28. Mai 2025 Adriana Neligan / Jan Büchel in transforming economies

Kreislaufwirtschaft: Nur wenige Unternehmen sind auf den digitalen Produktpass vorbereitet

Adriana Neligan / Jan Büchel in transforming economies Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
China nutzt seine Rohstoffmacht aus.
Pressemitteilung 6. August 2026 Adriana Neligan et al.

Rohstoffe aus China: 6 von 10 Firmen fürchten Produktionsstopps

Verschärft Peking seine Exportbeschränkungen bei kritischen Rohstoffen, drohen vielen Unternehmen in Deutschland, die solche Rohstoffe beziehen, massive Produktionsprobleme. Das zeigt eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Adriana Neligan / Cornelius Bähr / Hubertus Bardt / Edgar Schmitz IW

Artikel lesen
IW-Trends Nr. 2 6. August 2026 Adriana Neligan et al.

Kritische Rohstoffe: Unternehmensbetroffenheit, Versorgungsrisiken und Anpassungsstrategien

Kritische Rohstoffe sind wichtige Inputs für Schlüsseltechnologien und damit für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig bestehen erhebliche Versorgungsrisiken, da Förderung und Verarbeitung stark auf wenige Länder wie China fokussiert sind.

Adriana Neligan / Cornelius Bähr / Hubertus Bardt / Edgar Schmitz IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880