Seit der Antike bestimmt Handel unser Leben. An die Stelle alter Handelsrouten sind längst komplex verzahnte Lieferketten getreten, alles soll sofort verfügbar sein, wenn wir es brauchen. Seit 2020 erschüttert ein Virus diese Gewissheit weltweit. Was hat die Pandemie verändert? Und wie muss globaler Handel angesichts der Klimakrise gestaltet werden? Darüber spricht IW-Ökonom Matthias Diermeier in der Sendung planet wissen im WDR.
Weltweiter Handel: Immer alles verfügbar trotz Pandemie und Klimakrise?
Die Transaktionskosten der Geopolitik bleiben hoch
IW-Direktor Michael Hüther analysiert im SZ Dossier Geoökonomie, wie Trumps Zollpolitik, Chinas Machtstreben und Russlands imperialer Anspruch die Weltordnung verändern. Europa müsse seine Verteidigungsfähigkeit stärken und sich auf hohe Transaktionskosten einstellen.
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Rekord-Handelsbilanzdefizit mit China – Kernbranchen betroffen
Im Jahr 2026 dürfte das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China über 100 Milliarden Euro betragen. Seit 2019 wäre das ein Anstieg von rund 90 Milliarden Euro.
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