1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. USA in die Pflicht nehmen
Zeige Bild in LightboxUSA in die Pflicht nehmen
(© Foto: Frank Röder - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Klimaschutz nach Kyoto Pressemitteilung Nr. 29 7. August 2007

USA in die Pflicht nehmen

Auch wenn das Kyoto-Protokoll erst 2012 ausläuft, stehen einige Anforderungen an das Folgeabkommen bereits fest: So wird es ohne Schwellen- und Entwicklungsländer sowie vor allem die USA nicht gehen; die Industriestaaten werden konkrete Verpflichtungen eingehen müssen, die Treibhausgas-Emissionen (weiter) zu verringern.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Eine Möglichkeit wäre, dass sich alle Industrieländer dem Ziel anschließen, das die Europäische Union bereits für sich beschlossen hat: ein Treibhausgas-Minus von 20 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 bis zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt. Während die EU dann gegenüber dem Stand von 2004 noch 11,5 Prozent an Treibhausga­sen einzusparen hätte, wären es in Japan 25 Prozent und in den USA 31 Prozent – umgerechnet 2.185 Millionen Tonnen Treibhausgase. Südkorea müsste seine Emissionsmenge im Vergleich zu heute sogar halbieren.

Die Schwellenländer sollten demgegenüber zumindest verbindlich zusagen, ihre absolute Emissionsmenge auf dem heutigen Stand stabil zu halten und gleichzeitig den Treibhausgas-Ausstoß je Einheit des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um einen festgelegten Wert zu verringern. Die Entwicklungsländer schließlich könnten ebenfalls dazu verpflichtet werden, die Treibhausgas-Emissionen je Dollar BIP zu reduzieren – ohne dass es dabei jedoch eine absolute Begrenzung der Ausstoßmengen gibt.

Hubertus Bardt, Jan-Welf Selke
Klimapolitik nach 2012 – Optionen für den internationalen Klimaschutz
IW-Positionen Nr. 29, Köln 2007, 52 Seiten, 11,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Bei schneller Rückkehr sind es 4 Prozent
Lohnlücke Pressemitteilung Nr. 49 8. November 2010

Bei schneller Rückkehr sind es 4 Prozent

Der „echte“ Lohnabstand zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen betrug in Deutschland im Jahr 2008 knapp 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

IW

Artikel lesen
Mindestlöhne Pressemitteilung Nr. 35 26. September 2011

Belastung für den Staat

Die von den Gewerkschaften geforderte Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro die Stunde führt bei Fiskus und Sozialversicherung je nach Höhe der Arbeitsplatzverluste zu Mindereinnahmen von jährlich bis zu 6,6 Milliarden Euro. Das Institut der deutschen ...

IW

Inhaltselement mit der ID 8880