1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Eigenheim: Wo die Preise besonders stark gestiegen sind
Zeige Bild in Lightbox
(© Foto: iStock)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Michael Voigtländer / Christian Sauerborn Pressemitteilung 11. März 2019

Eigenheim: Wo die Preise besonders stark gestiegen sind

Vom Immobilienboom profitieren längst nicht nur Hausbesitzer in Berlin, Hamburg und München: Gerade in kleineren Städten wie Ratingen oder Wolfsburg können sich Eigenheimbesitzer über einen deutlichen Wertzuwachs freuen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Wer in den vergangenen Jahren ein Haus gekauft hat, dürfte in den allermeisten Fällen ein gutes Geschäft gemacht haben – auch abseits großer Städte, zeigt eine neue IW-Studie. Ein Praxis-Beispiel: Ein Einfamilienhaus in Augsburg kostete im Jahr 2013 rund 200.000 Euro, fünf Jahre später ließ es sich schon für 350.000 Euro verkaufen. Von solchen Renditen träumen viele Anleger.

Überraschungssieger: Ratingen, Kassel und Freising

In allen Teilen Deutschlands gibt es Regionen, in denen sich Eigenheimbesitzer besonders freuen können, und meist außerhalb der Ballungszentren: In Norddeutschland sind die Preise in Wolfsburg und Göttingen besonders stark gestiegen. Im Süden haben Freising und Fürstenfeldbruck die Nase vorn, beide Kleinstädte liegen 40 Kilometer von München entfernt. Im Osten punktet neben Berlin der Landkreis Havelland, im Westen gehören Ratingen und Kassel zu den Überraschungssiegern. 

Preissteigerung in 94 Prozent der Regionen

Aber auch in vielen anderen Regionen Deutschlands können sich Eigenheimbesitzer über gute Renditen freuen. In 94 Prozent der Regionen sind die Preise in den vergangenen fünf Jahren um mindestens zehn Prozent gestiegen, nur in zwei Regionen sind sie gefallen. Die IW-Studienautoren machen vor allem die niedrigen Zinsen für die Preisentwicklung verantwortlich. Zum anderen suchen gerade Familien eine Alternative zu teuren Immobilien in der Stadt und entscheiden sich lieber für ein Leben in einer umliegenden Region. Deshalb profitieren besonders Regionen, die gut an eine Großstadt angebunden sind. 

Viele wollen kaufen, können es sich aber nicht leisten

„Angesichts dieser Preisentwicklung wollen sich viel mehr Menschen eine Wohnung oder ein Haus kaufen“, sagt IW-Ökonom und Studienautor Michael Voigtländer. „Doch in den meisten Fällen dürfte das Startkapital fehlen.“ Wer ein Haus kauft, muss nicht nur Eigenkapital für die Finanzierung aufbringen, sondern auch Maklerprovision, Notargebühren, Grundbuchkosten und Grunderwerbssteuer zahlen – das summiert sich. 

Die Studie ist in Zusammenarbeit mit Sprengnetter entstanden, einem Dienstleister für Immobilienbewertung in Deutschland und Österreich. Datengrundlage bildet die Preisentwicklung bei Wiederverkäufen.

Datei herunterladen

Michael Voigtländer / Christian Sauerborn: Einfamilienhäuser – Starke Preiszuwächse auch abseits der Metropolen

IW-Kurzbericht

Datei herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Teil 2: Instrumentensteckbriefe für den Gebäudesektor
Robert Meyer / Jessica Berneiser / Markus Blesl / Sibylle Braungardt / Alexander Burkhardt / Veit Bürger / Hannes Doderer / Elias Eickelmann / Ralph Henger / Benjamin Köhler / Stephan Sommer / Yasin Yilmaz Gutachten 13. Oktober 2021

Maßnahmen und Instrumente für eine ambitionierte, klimafreundliche und sozialverträgliche Wärmewende im Gebäudesektor

In diesem Dokument sind die in Teil 1 („Analyse der Herausforderungen und Instrumente im Gebäudesektor”) dieses Hintergrundpapiers identifizierten perspektivischen Instrumente für eine sozialverträgliche Defossilisierung des Gebäudesektors im Rahmen von ...

IW

Artikel lesen
Jessica Berneiser / Alexander Burkhardt / Ralph Henger / Sebastian Herkel / Christoph Kost / Benjamin Köhler / Robert Meyer / Stephan Sommer / Yasin Yilmaz Gutachten 12. Oktober 2021

Maßnahmen und Instrumente für eine ambitionierte, klimafreundliche und sozialverträgliche Wärmewende im Gebäudesektor

Zur Erfüllung der im Bundes-Klimaschutzgesetz verankerten, rechtlich verbindlichen Treibhausgas-Minderungsziele stehen dem Gebäudesektor nicht zuletzt aufgrund seiner heterogenen Gebäude- und Eigentümerstrukturen sowie der Komplexität der bereits bestehenden ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880