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Immobilienpreise IW-Nachricht 26. Januar 2009

Weiterhin stabil

Während in den USA, Großbritannien und Spanien die Immobilienpreise einbrechen, bleibt der deutsche Markt stabil. Insbesondere der Wohnimmobilienmarkt dürfte künftig auch wieder internationale Investoren anlocken.

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Wie die Experten des Marktanalyse-Unternehmens der BulwienGesa AG mitteilen, stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr um rund 1 Prozent, Reihenhäuser legten dagegen um 2 Prozent zu. Auch die Mieten für innerstädtische Büros kletterten durchschnittlich um 2 Prozent nach oben. Damit hat sich der deutsche Markt entgegen dem Trend entwickelt, denn infolge der Finanzmarktkrise fallen die Preise derzeit international. In Großbritannien haben Wohnimmobilien beispielsweise schon über 15 Prozent an Wert verloren.

Deutschland kommt zugute, dass es hier in der Vergangenheit keinen Preisboom gegeben hat, so dass nun auch das Potenzial für Preisrückgänge begrenzt ist. Darüber hinaus werden deutsche Immobilien in der Regel langfristig finanziert, wodurch Zinsveränderungen und Kapitalmarktentwicklungen sich weniger auswirken. So schwanken die Wohnimmobilienpreise hierzulande nur halb so stark wie in Großbritannien, Spanien oder den Niederlanden. Im Zuge der Finanzmarktkrise gewinnt diese hohe Wertstabilität wieder an Bedeutung. Wie Umfragen unter institutionellen Investoren zeigen, wollen künftig vor allem internationale Versicherungen und Pensionsfonds in den deutschen Markt investieren.

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