1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Mehr Geld für die Arbeit
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Zweitjob IW-Nachricht 19. September 2011

Mehr Geld für die Arbeit

Die Zahl der Personen mit einer geringfügigen Nebenbeschäftigung hat sich deutlich erhöht. Belege dafür, dass dies vorwiegend aus existenzieller Not heraus geschieht, gibt es keine. Vielmehr freut viele, dass sie den Lohn abgabenfrei einstreichen könne.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mini-Jobs als Nebenerwerb zusätzlich zu einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ihre Zahl hat sich seit 2003 von 1,2 Millionen auf momentan 2,4 Millionen verdoppelt. Als Treibsatz für die kleinen Beschäftigungsverhältnisse erwies sich vor allem die Hartz-Reform der Schröder-Regierung: Ab dem Jahr 2003 wurden solche Nebenjobs nicht mehr gemeinsam mit dem Einkommen aus dem Hauptjob bei der Einkommenssteuer und Sozialversicherung veranlagt. Die Abgaben für die Minis werden seither pauschal mit dem Arbeitgeberbeitrag abgegolten. In der Folge bekamen die Beschäftigten weit mehr netto fürs Brutto und diese Jobs wurden beliebter.

Die Motive, warum Beschäftigte nach Feierabend noch einmal einem weiteren Beruf nachgehen, sind nicht eindeutig geklärt. Vorliegende Untersuchungen verweisen vor allem auf eins: Die Beschäftigten möchten im Hauptjob eigentlich mehr arbeiten, können dies in ihrer gegenwärtigen Anstellung aber nicht – vor allem, wenn sie einen Teilzeitjob haben.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Vier Jahre sparen für die Grunderwerbsteuer
Pekka Sagner / Anna-Maria Hagenberg IW-Kurzbericht Nr. 88 29. November 2021

Vier Jahre sparen für die Grunderwerbsteuer

Beim Immobilienkauf muss allein für die Grunderwerbsteuer im Durchschnitt vier Jahre lang gespart werden. Am längsten müssen Berlinerinnen und Berliner sparen – bis zu elf Jahre.

IW

Artikel lesen
Tobias Hentze bei ntv.de Interview 26. November 2021

Koalitionsvertrag: „Kein großer Wurf, aber ein guter Auftakt”

Die Ampelkoalitionäre haben die Messlatte zu Beginn ihrer Regierungszeit hoch gehängt. Die ambitionierten Ziele beispielsweise für Klimaschutz, Digitalisierung und Wohnungsbau werden Milliardensummen verschlingen. Woher das Geld kommen soll, bleibt allerdings ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880