1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Hilfe nur gegen Reformen
Zeige Bild in Lightbox Hilfe nur gegen Reformen
(© Foto: Maryna Pleshkun. - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Euro-Rettungsfonds IW-Nachricht 29. September 2011

Hilfe nur gegen Reformen

Die sogenannte Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) – also der erweiterte Euro-Rettungsschirm – sollte möglichst bald in Aktion treten. Dann kann sie Staatsanleihen kaufen, dafür aber Reformen verlangen.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Denn nur, wenn sowohl die EU als auch der Internationale Währungsfonds Staaten wie Italien in die Pflicht nehmen, kann die Unruhe an den Finanzmärkten wieder beendet werden. Die Finanzakteure sind so nervös, weil sie wissen, dass Länder wie Spanien und Italien zu groß sind, um sie mit dem Rettungsschirm aufzufangen. Nur eine konsequente Konsolidierung kann die Glaubwürdigkeit zurückholen, die diese beiden Sorgenkinder im Laufe der Euro-Krise verspielt haben. Spanien scheint immerhin bereits auf einem recht guten Weg zu sein, in Italien verbreitet Ministerpräsident Berlusconi aber weiter fatale Unsicherheit. Also muss der Druck von außen zunehmen. Eine Möglichkeit: Die EFSF kauft italienische Staatsanleihen.

Bisher hat das die Europäische Zentralbank gemacht. Die EFSF kann im Gegensatz zur Notenbank aber Reformbedingungen stellen. Immerhin steht Italien wirtschaftlich so passabel da, dass ein vernünftiger Konsolidierungskurs das Wachstum nicht allzu sehr beeinträchtigen muss. Im Gegenteil: Mit den richtigen Strukturreformen – zum Beispiel einer Liberalisierung in der Dienstleistungsbranche – könnte Italien mittelfristig sogar deutlich bessere Wirtschaftszahlen als in den vergangenen Jahren präsentieren.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Delors-Plan 2.0
Michael Hüther / Simon Gerards Iglesias / Melinda Fremerey / Sandra Parthie IW-Policy Paper Nr. 4 27. März 2023

Europa muss den nächsten Schritt wagen: Delors-Plan 2.0

In den kommenden Jahren wird die bislang vom Westen geprägte Weltordnung des möglichst ungehinderten Austausches und des Multilateralismus an Einfluss verlieren, globale Institutionen werden es noch schwerer haben, ihrem Auftrag des Interessensausgleichs und ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther IW-Policy Paper Nr. 3 24. März 2023

This time is different but still risky: Bankenkrise statt Finanzkrise

Die aktuelle Krise einiger amerikanischer und europäischer Banken löst zwangsläufig Befürchtungen aus, dass eine internationale Bankenkrise zu einer neuen Finanzkrise führen könnte. Doch sind die Vorzeichen im Jahre 2023 ganz andere als im Jahre 2007/2008.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880