1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Muttertag: Vielen Dank für die (teuren) Blumen
Zeige Bild in Lightbox
Ein Tulpenfeld bei Dronten in den Niederlanden. Die meisten Schnittblumen kommen von unserem europäischen Nachbarn. (© Foto: GettyImages)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Christoph Schröder IW-Nachricht 6. Mai 2022

Muttertag: Vielen Dank für die (teuren) Blumen

Heizkosten, der Weg zur Arbeit, Gemüse: Überall lauern Preissteigerungen. Doch wie sieht es mit den Geschenken zum Muttertag aus? IW-Berechnungen zeigen, dass die Inflation auch vor Schnittblumen keinen Halt macht. Schokolade hingegen ist im Vergleich noch recht erschwinglich.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Wer jetzt noch kein Geschenk hat, sollte sich spätestens morgen auf den Weg machen. Eine YouGov-Befragung von knapp 2.000 Personen aus dem Jahr 2020 zeigt, dass fast jeder zweite Blumen verschenkt. Aber auch Pralinen und Süßigkeiten, etwa Schokolade, sind bei 17 Prozent der Befragten beliebte Geschenke zum Muttertag. 

Neun Prozent mehr für Schnittblumen

An der Kasse im Blumenladen wird den meisten in diesem Jahr vermutlich aufgefallen sein, dass die Inflation auch vor Blumen keinen Halt macht. IW-Berechnungen auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Preise für Schnittblumen seit März 2021 innerhalb eines Jahres um rund neun Prozent gestiegen sind. Hauptgrund dürften, wie auch bei vielen anderen Produkten des täglichen Bedarfs, die hohen Energiepreise sein.  Der Großteil der hier verkauften Schnittblumen stammt aus den Niederlanden. 

Preise für Kakao sind stabil

Doch wie steht es um die anderen Präsente, etwa Schokolade? Hier ist kaum ein Effekt zu beobachten, innerhalb des gleichen Zeitraums war der Preisanstieg mit 1,7 Prozent eher gering. Der Grund: Die Beschaffungspreise für Kakao, dem wichtigsten Rohstoff zur Herstellung von Schokolade, sind relativ stabil geblieben. Und auch für dieses Jahr wird eine gute Ernte erwartet. Wer trotzdem nicht auf Blumen verzichten und dabei nicht zu viel ausgeben möchte, sollte in diesem Jahr auf Zimmerblumen und Zimmerpflanzen zurückgreifen: Mit knapp sechs Prozent ist die Preissteigerung hier geringer als beim Blumenstrauß. 

Inhaltselement mit der ID 10780
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Herausfordernde Zeiten für die USA und die EU – Wohin steuert die Wirtschafts- und Geldpolitik?
Sandra Parthie Veranstaltung 21. November 2022

Podiumsdiskussion: Herausfordernde Zeiten für die USA und die EU – Wohin steuert die Wirtschafts- und Geldpolitik?

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat massive Preissteigerungen ausgelöst. Doch schon zuvor gab es aufgrund der Corona-Pandemie und einer schleichenden Deglobalisierung hohe Inflationsrisiken. Wie sollten Regierungen und Zentralbanken jetzt ...

IW

Artikel lesen
Jürgen Matthes im Deutschlandfunk DLF 4. November 2022

„Wir haben zu China ein riesengroßes Handelsbilanzdefizit“

Deutschland exportiere deutlich weniger nach China als andersherum, sagt IW-Außenhandelsexperte Jürgen Matthes im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Dieses Handelsbilanzdefizit sei zuletzt auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Abzuwarten sei, ob sich diese ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880