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Innerhalb von nur 12 Jahren nach der globalen Finanzkrise werden zahlreiche Länder von einer noch schwereren Wirtschaftskrise getroffen. Die rasante weltweite Ausbreitung des Corona-Virus hat zahlreiche Länder dazu veranlasst das öffentliche Leben stark einzuschränken, indem Schulen und Kindergärten geschlossen wurden, Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Messen nicht stattfinden und Unternehmen wie Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte auf öffentliche Anordnung hin ihren Betrieb einstellen musste. Zahlreiche Industrieunternehmen stehen wegen fehlender Vorprodukte, eingeschränkter Einsetzbarkeit von Mitarbeitern und dem Ausfall der Nachfrage still.

Die EZB nutzt bereits das neu aufgelegte Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP). Es sieht zusätzliche Wertpapierkäufe des Eurosystems von bis zu 750 Milliarden Euro bis mindestens Ende Dezember 2020 vor. Mit Blick auf den ESM wird diskutiert, Kredite weitgehend konditionslos zu vergeben, abgesehen von Bedingungen zur Zweckbindung nur für krisenbezogene Ziele und zur Sicherstellung der Rückzahlung. Andere Ökonomen haben Gemeinschaftsanleihen (quasi Coronakrisen-Eurobonds) in einem Volumen von 1000 Mrd. Euro.

Inwieweit diese Instrumente geeignet sind, um der aktuellen Krise zu begegnen, ist Thema des Finanzmarkt Round-Tables.

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Datum
4. Mai 2020

Zeit
11:00 bis 13:00 Uhr