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Aus den USA ist bekannt, dass solche Prognosemärkte etwa bei der Vorhersage von Wahlen oder Sportergebnissen eine hohe Treffgenauigkeit haben. Das Instrument wird nun erstmals in Deutschland systematisch für Wirtschaftsprognosen eingesetzt.

Jeder Bürger kann kostenlos an der neuen Prognosebörse teilnehmen, wenn er oder sie sich – kostenlos – mit seiner E-Mail-Adresse auf der Website www.orakel.faz.net anmeldet. Dort handeln die Teilnehmer ihre Einschätzungen. Je optimistischer die Nachfrager sind, desto höher ist der Preis. Die Idee dahinter: Die Masse ist oft intelligenter als einzelne, der Durchschnitt vieler Schätzungen oftmals treffsicherer als Einzelprognosen. Die Prognosebörse FAZ.NET-Orakel wagt dieses Experiment für die Vorhersage wichtiger Konjunkturindikatoren: die Veränderung der Inflation, des Bruttoinlandsprodukts, der Bruttoanlageinvestitionen, der Exporte sowie der Zahl der Arbeitslosen.

Im FAZ.NET-Orakel können Teilnehmer zwar kein echtes Geld verdienen, aber wer viel und zugleich treffsicher handelt, kann Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro gewinnen. Am FAZ.NET-Orakel beteiligen sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Institut für Informationswirtschaft und -Marketing (IISM) des Karlsruher Instituts of Technology (KIT) sowie das Forschungszentrum Informatik (FZI).

Zur Internetseite der Prognosebörse: www.orakel.faz.net

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