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Matthias Diermeier Aus dem IW 24. November 2021

So tickt das Ruhrgebiet

In den vergangenen zwei Jahren hat ein interdisziplinäres Team von ÖkonomInnen aus dem IW und SoziologInnen von der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Brost-Stiftung qualitativ und quantitativ tief ins Ruhrgebiet hineingeleuchtet. Die Projektergebnisse wurden in einer gemeinsamen Hybridveranstaltung am 22. November im IW vorgestellt.

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Die vielen Analysebausteine haben sich in den vergangenen Monaten immer mehr zu einem Gesamtbild verdichtet, indem die RuhrgebietsbewohnerInnen zwar an den Altlasten ihrer Heimat schwer zu tragen haben, wohingegen sich eine Vielzahl an politischen Einstellungsmuster hingegen als „auffällig unaufällig“ erweisen. Als mögliche Erklärung springt die besondere Zusammensetzung der Medienlandschaft ins Auge, die noch immer durch einige wichtige regional verankerte Akteure geprägt wird. Auch mit Blick auf die Demokratiezufriedenheit bestätigt sich diese Interpretation, wobei weiterhin die Herausforderung besteht, Menschen zu erreichen, die sich nicht (mehr) in etablierten Diskursräumen bewegen. Zu diesem Zweck wurden die Projektergebnisse auf einer interaktiven Plattform einer möglichst breiten Öffentlichkeit spielerisch zugänglich gemacht: So tickt das Ruhrgebiet - Checkpott.

Gemeinsam mit Frank Dudda, Oberbürgermeister von Herne und Vorsitzender des Ruhrparlaments, sowie Julia Frohne, Vorsitzende von Business Metropole Ruhr, haben Rolf G. Heinze (RUB) und Michael Hüther zudem über die Zukunftspotenziale für das Review gesprochen. Moderiert von Anja Reinhardt vom DLF waren sich die DiskutantInnen einig, dass eine maßgebliche Schwierigkeit darin besteht, trotz der überschuldeten Kommunalfinanzen Leuchtturmprojekte umzusetzen, die für die gesamte Region Strahlkraft entwickeln können. Schließlich finden sich auf kleinstem Raum unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen und Konfliktlager, die aber gerade aus dem Glauben an eine gemeinsame wirtschaftlich-erfolgreiche Zukunft Kraft schöpfen können. Auch dem viel zitierte Wir-Gefühl im Ruhrgebiet kommt das zugute.

 

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