In mindestens jeder zweiten Legislaturperiode muss die Bundesregierung einen Bericht über die Lage der Familien vorlegen. Mitautor ist IW-Bildungs- und Familienexperte Axel Plünnecke.
Neunter Familienbericht: Was bedeutet es heute, Eltern zu sein?
Eltern in Deutschland stehen vor etlichen Herausforderungen. Die Bundesregierung möchte Familien unterstützen, ihnen den sozialen Aufstieg erleichtern und sie in der Mitte der Gesellschaft stärken. Dafür erstellt die Regierung regelmäßig den sogenannten Familienbericht, in diesem Jahr ist die neunte Ausgabe geplant. IW-Ökonom Axel Plünnecke unterstützt als Mitglied der Sachverständigenkommission diese Initiative – gemeinsam mit der zuständigen Sachverständigen-Kommission hat er ein Gutachten erstellt, das als Grundlage für den neunten Familienbericht dient. Das Papier wurde Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey nun feierlich übergeben.
Die weiteren Mitglieder der Kommission:
- Prof. Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut
- Prof. Dr. Miriam Beblo, Universität Hamburg
- Prof. Dr. Nina Dethloff, Universität Bonn
- Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Hertie School of Governance, Berlin
- Prof. Dr. Axel Plünnecke, Institut der deutschen Wirtschaft
- Prof. Dr. Reinhard Pollak, Wissenschaftszentrum Berlin
- Dr. Helen Baykara-Krumme, Max-Planck-Gesellschaft
Mehr dazu beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Trotz Krise: Familienfreundlichkeit für 9 von 10 Unternehmen wichtig
Selbst Unternehmen in wirtschaftlich schwieriger Lage lassen nicht von familienfreundlichen Maßnahmen ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In Zukunft wird die Vereinbarkeit für die Fachkräftesicherung noch wichtiger sein.
IW
Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026
Die Unternehmen in Deutschland stehen unter Druck. Die Vielzahl geopolitischer Krisen, Handelsstreitigkeiten und ein zunehmender internationaler Wettbewerb hinterlassen ebenso ihre Spuren wie die strukturellen Herausforderungen des hiesigen Standorts mit Blick auf hohe Energie- und Arbeitskosten, Mängel in der Infrastruktur und bürokratische Hürden.
IW