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Eine wesentliche Aufgabe des Staates ist die Bereitstellung dauerhafter Wirtschaftsgüter wie Straßen und Brücken. Foto: HyKoe/iStock

Eine wesentliche Aufgabe des Staates ist die Bereitstellung dauerhafter Wirtschaftsgüter wie Straßennetze, öffentliche Gebäude und Hafenanlagen. Bund, Länder und Gemeinden stellen allerdings nur etwa jeden zehnten Euro ihrer Ausgaben für Investitionen bereit. Das Geld reicht häufig nicht, um den Verschleiß zu beheben. Die Mittel fließen zudem oft nicht zum größten Bedarf, sondern werden nach Proporz auf die Bundesländer verteilt. Zudem profilieren sich Politiker gerne mit prestigeträchtigen Neubauprojekten und vernachlässigen die Instandhaltung vorhandener Straßen, Schienen- und Wasserwege. Neben einer besseren Verkehrsinfrastruktur benötigt Deutschland vor allem einen Ausbau des Breitbandnetzes.

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IW-Kurzbericht, 3. November 2017

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In der Debatte über die deutsche Investitionsperformance stehen meist öffentliche Investitionen in Infrastrukturen im Mittelpunkt. Da aber rund 90 Prozent der Investitionen keine öffentlichen, sondern private Investitionen sind, spielen die Rahmenbedingungen für unternehmerische Investitionen für die gesamtwirtschaftliche Investitionstätigkeit eine dominante Rolle. mehr

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Gastbeitrag, 13. Oktober 2017

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Deutschland geht es auf den ersten Blick glänzend. Hohe Beschäftigung, ausgeglichener Haushalt und eine stabile Konjunktur. Doch damit das so bleibt, braucht Deutschland eine Investitionsagenda. mehr