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Eine wesentliche Aufgabe des Staates ist die Bereitstellung dauerhafter Wirtschaftsgüter wie Straßen und Brücken. Foto: HyKoe/iStock

Eine wesentliche Aufgabe des Staates ist die Bereitstellung dauerhafter Wirtschaftsgüter wie Straßennetze, öffentliche Gebäude und Hafenanlagen. Bund, Länder und Gemeinden stellen allerdings nur etwa jeden zehnten Euro ihrer Ausgaben für Investitionen bereit. Das Geld reicht häufig nicht, um den Verschleiß zu beheben. Die Mittel fließen zudem oft nicht zum größten Bedarf, sondern werden nach Proporz auf die Bundesländer verteilt. Zudem profilieren sich Politiker gerne mit prestigeträchtigen Neubauprojekten und vernachlässigen die Instandhaltung vorhandener Straßen, Schienen- und Wasserwege. Neben einer besseren Verkehrsinfrastruktur benötigt Deutschland vor allem einen Ausbau des Breitbandnetzes.

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Interview, 18. Juli 2017

Hans-Peter Klös auf n-tv.de Schulz' Investitionspflicht: Einfach „Schleusen auf” geht nichtArrow

IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös begrüßt, dass Martin Schulz Investitionen künftig Vorrang einräumen will. Eine gesetzliche Pflicht, wie vom SPD-Spitzenkandidaten gefordert, lehnt er jedoch ab. So einfach lasse sich der Investitionsstau in Deutschland nicht beheben, erklärt er im Interview mit n-tv. mehr

Leistungsbilanz: Investitionen sind kein Allheilmittel
IW-Nachricht, 23. Mai 2017

Galina Kolev Leistungsbilanz: Investitionen sind kein AllheilmittelArrow

Die Europäische Kommission hat Deutschland erneut für den hohen Leistungsbilanzüberschuss kritisiert. Um dem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, soll der Staat mehr investieren. Simulationen zeigen jedoch, dass die Wirkung öffentlicher Investitionen auf die Leistungsbilanz begrenzt ist. mehr

IW-Kurzbericht, 24. Februar 2017

Tobias Hentze Stillstand bei den InvestitionenArrow

Obwohl Defizite in der Infrastruktur vielfach beklagt werden, steigt die öffentliche Investitionsquote nicht. Zwar gelingt es Bund und Gemeinden nach vorläufigen Daten für das Jahr 2016 den investiven Anteil an den Ausgaben zu erhöhen, doch bei den Ländern geht der Trend abwärts. mehr