Multinationale Unternehmen unterliegen der Besteuerung in verschiedenen Ländern. Vor dem Hintergrund des internationalen Steuerwettbewerbs öffnen sich dadurch Wege der Steueroptimierung.
Der Beitrag multinationaler Unternehmen zum deutschen Steueraufkommen
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Multinationale Unternehmen unterliegen der Besteuerung in verschiedenen Ländern. Vor dem Hintergrund des internationalen Steuerwettbewerbs öffnen sich dadurch Wege der Steueroptimierung.
Nationalstaaten sehen deshalb ihre Steuereinnahmen in Gefahr. Für das deutsche Steueraufkommen sind international aufgestellte Unternehmen jedoch positiv zu bewerten. Sie tragen trotz der Möglichkeiten zur Gewinnverlagerung wesentlich zum Steueraufkommen in Deutschland bei. headline: Internationale Besteuerung zwischen Wettbewerb und Kooperation paragraph: Mit der fortschreitenden Verflechtung der Weltwirtschaft fürchten Staaten zunehmend um ihre Steuereinnahmen. Komplexe Unternehmensstrukturen und trickreiche Steuerplanung, so die Vermutung, öffnen Tür und Tor zur Verlagerung von Gewinnen. Die Finanzbehörden sehen die Bemessungsgrundlage für die Unternehmensbesteuerung in Gefahr und fühlen sich von multinationalen Unternehmen (MNU) übervorteilt.
Tobias Hentze: Der Beitrag multinationaler Unternehmen zum deutschen Steueraufkommen
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Öffentlicher Dienst: Potenziale durch mehr Vollzeit
Der öffentliche Dienst beklagt einen Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. Der bezifferte Bedarf ließe sich rein rechne-risch zu einem erheblichen Teil durch eine Auswei-tung der Tätigkeit in Richtung Vollzeit decken.
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Steuerreform sieht keinen Ausgleich der kalten Progression vor
Die geplante Reform der Einkommensteuer entlastet zwar gezielt kleine und mittlere Einkommen, bleibt insgesamt aber deutlich hinter einer echten Tarifreform zurück. Vor allem der unvollständige Ausgleich der kalten Progression führt im Jahr 2028 zu realen Steuererhöhungen.
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