Was trotz knapper öffentlicher Kassen getan werden kann
Was trotz knapper öffentlicher Kassen getan werden kann
„Politik ohne Geld“ ist das Gebot der Stunde, dem das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) eine umfangreiche Studie gewidmet hat. IW-Wissenschaftler nehmen darin Maßnahmen unter die Lupe, die dem Staat immer noch genug Handlungsspielraum zum Wirtschaften lassen, jedoch ohne die eigenen Kassen zu strapazieren und den Bürgern und Unternehmen unnötig in die Tasche zu greifen. Eine große Rolle nimmt dabei der Bürokratieabbau ein – Ansatzpunkte gibt es zuhauf. Sunset Legislation heißt beispielsweise die Formel der Autoren, mit der das ungebremste Wachstum der Gesetzbücher gestoppt werden kann. Neue Gesetze sollten einfach ein Verfallsdatum bekommen – ob sie darüber hinaus noch gebraucht werden, soll das Parlament entscheiden. Ebenfalls ganz ohne Geld ließe sich der Arbeitsmarkt deregulieren, zum Beispiel über eine neue Regelungen beim Kündigungsschutz – das schafft unterm Strich mehr Jobs und damit langfristig mehr Steuereinnahmen. So hilft Politik ohne Geld nicht nur beim Sparen, sondern bessert am Ende sogar die Kasse auf.
Gleichzeitig: Wie vier Disruptionen die deutsche Wirtschaft verändern
Deutschland steht vor großen strukturellen Herausforderungen. Die Corona-Pandemie dominiert seit dem Frühjahr 2020 das politische wie wirtschaftliche Handeln. Darüber hinaus gibt es Entwicklungen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Staat beeinflussen: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und De-Globalisierung.
IW
Die Zukunft der Regionen in Deutschland: Zwischen Vielfalt und Gleichwertigkeit
Deutschland ist ein Land mit einer Vielzahl an prosperierenden Regionen und Wirtschaftszentren. Doch die Ausgangslage und die Perspektiven sind nicht überall positiv. Denn gleichzeitig gibt es ökonomisch schwache Städte und Landstriche mit erheblichen Entwicklungshemmnissen.
IW