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IW-Trends Nr. 4 27. November 2017 IW-Forschungsgruppe Konjunktur Die deutsche Konjunktur am Limit?: Fachkräftemangel als Wachstumsbremse

Die deutsche Konjunktur läuft deutlich besser als in den ersten Monaten dieses Jahres zu erwarten war. Im Jahresverlauf 2017 haben sich einige Befürchtungen – vor allem eine Abschwächung der Weltwirtschaft infolge zunehmender Protektionismen – nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, die Weltwirtschaft hat trotz weiter bestehender politischer Risiken an Fahrt aufgenommen.

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Fachkräftemangel als Wachstumsbremse
IW-Trends Nr. 4 27. November 2017 IW-Forschungsgruppe Konjunktur

Die deutsche Konjunktur am Limit?: Fachkräftemangel als Wachstumsbremse

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IW-Forschungsgruppe Konjunktur Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die deutsche Konjunktur läuft deutlich besser als in den ersten Monaten dieses Jahres zu erwarten war. Im Jahresverlauf 2017 haben sich einige Befürchtungen – vor allem eine Abschwächung der Weltwirtschaft infolge zunehmender Protektionismen – nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, die Weltwirtschaft hat trotz weiter bestehender politischer Risiken an Fahrt aufgenommen.

Damit hat auch die konjunkturelle Dynamik in Deutschland wieder an Breite gewonnen. Die anziehende Weltkonjunktur belebt die deutschen Exporte. Wegen der gleichzeitig stärker anziehenden Importe bleibt der Außenbeitrag aber konjunkturneutral. Neben dem kräftigen Konsumwachstum treiben auch die Anlageinvestitionen die Konjunktur an. Die Beschäftigung steigt von Rekord zu Rekord. Im Jahresdurchschnitt 2018 werden fast 45 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig sein. Die Arbeitslosigkeit geht auf unter 2,5 Millionen zurück. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2018 um rund 2 Prozent expandieren – nach 2 ¼ Prozent in 2017. Das Wachstumstempo wird sich leicht verlangsamen, weil die Bauwirtschaft weniger stark zulegt. Auch beim Konsum und Export sind leichte Abstriche zu erwarten. Diese Robustheit bestimmt derzeit auch die Diskussion darüber, ob die deutsche Wirtschaft Gefahr läuft, sich zu überhitzen. Ein Drittel der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln befragten Firmen meldet, dass derzeit ihre Kapazitäten überausgelastet sind. Nur knapp 12 Prozent signalisieren eine Unterauslastung. Ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ist hierzulande der limitierende Produktionsfaktor. Zwei Drittel der Unternehmen mit einer Überauslastung geben an, dass fehlende Fachkräfte einen Grund für eine betriebliche Überlastung darstellen. Fehlende Fachkräfte erklären aber nicht nur hochausgelastete Produktionskapazitäten. Sie stellen auch ein Investitionshemmnis in Deutschland dar.

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Kurze Bewertungen einzelner Aspekte der konjunkturellen Entwicklung
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IW-Trends Nr. 4 27. November 2017 IW-Forschungsgruppe Konjunktur

IW-Forschungsgruppe Konjunktur: Die deutsche Konjunktur am Limit? Fachkräftemangel als Wachstumsbremse – IW-Konjunkturprognose Herbst 2017

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