Die Höhe der Vermögensungleichheit in Deutschland ist typisch für etablierte Wohlfahrtsstaaten und entwickelte sich zuletzt eher rückläufig.
Die Vermögensverteilung in Deutschland und Europa
Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Höhe der Vermögensungleichheit in Deutschland ist typisch für etablierte Wohlfahrtsstaaten und entwickelte sich zuletzt eher rückläufig.
Die Vermögensverteilung ist immer wieder Anstoß für Gerechtigkeitsdebatten. Dabei werden entscheidende Einflussfaktoren auf die Vermögensverteilung häufig ignoriert. Die aktuelle Studie ordnet die Verteilung der Vermögen in Deutschland in den internationalen Kontext ein. So zeigt sich im Ländervergleich, dass insbesondere Länder mit einem ausgeprägten Wohlfahrts- und Sozialstaat ein höheres Maß an Vermögensungleichheit aufweisen.
Zudem wird auf die Zusammensetzung der Vermögen in Deutschland eingegangen. Hierbei wird deutlich, dass Betriebsvermögen eine zentrale Bedeutung im obersten Bereich der Vermögensverteilung haben. Zum anderen wird dargelegt, welchen Einfluss die geringe Bedeutung von Wohneigentum hierzulande für die Vermögensungleichheit hat.
Die Vermögensverteilung in Deutschland und Europa
Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Vermögensverteilung in Deutschland und Europa
In Deutschland beträgt das durchschnittliche Vermögen der Haushalte mit rund 450.000 Euro mehr als in Frankreich, aber weniger als in Belgien oder Luxemburg. Im Vergleich zu den drei Nachbarstaaten ist das Vermögen in der Bundesrepublik allerdings ungleicher verteilt.
iwd
Öffentlicher Dienst: Potenziale durch mehr Vollzeit
Der öffentliche Dienst beklagt einen Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. Der bezifferte Bedarf ließe sich rein rechne-risch zu einem erheblichen Teil durch eine Auswei-tung der Tätigkeit in Richtung Vollzeit decken.
IW