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Mareike Decker / Christiane Flüter-Hoffmann / Christina Knödler IW-Report Nr. 4 10. Februar 2021 REHADAT-Befragung im Kontext internationaler Studien: Mit Rheumatoider Arthritis im Job: Empirische Befunde aus dem In- und Ausland

In Deutschland leben über eine halbe Millionen Menschen mit der Diagnose Rheumatoide Arthritis (RA). Hierbei handelt es sich um eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die chronisch verläuft und meist die Gelenke betrifft. Viele der betroffenen Personen stehen im Arbeitsleben, sodass deren berufliche Teilhabe durch Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen gefährdet sein kann.

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Mit Rheumatoider Arthritis im Job: Empirische Befunde aus dem In- und Ausland
Mareike Decker / Christiane Flüter-Hoffmann / Christina Knödler IW-Report Nr. 4 10. Februar 2021

REHADAT-Befragung im Kontext internationaler Studien: Mit Rheumatoider Arthritis im Job: Empirische Befunde aus dem In- und Ausland

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In Deutschland leben über eine halbe Millionen Menschen mit der Diagnose Rheumatoide Arthritis (RA). Hierbei handelt es sich um eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die chronisch verläuft und meist die Gelenke betrifft. Viele der betroffenen Personen stehen im Arbeitsleben, sodass deren berufliche Teilhabe durch Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen gefährdet sein kann.

Das Projekt REHADAT am Institut der deutschen Wirtschaft informiert über Möglichkeiten zur Sicherung und Verbesserung der beruflichen Teilhabe. Hier werden zudem regelmäßig Befragungen zur Arbeitssituation von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen durchgeführt. Im Jahr 2020 hat REHADAT Menschen mit Rheuma zu ihrer beruflichen Situation befragt – von den 419 Befragten hatten 312 eine Rheumatoide Arthritis. Eine Detailauswertung für diese Personengruppe sollte Aufschluss darüber geben, welche Rahmenbedingungen sich am jeweiligen Arbeitsplatz auf die Tätigkeiten und das Integrationserleben der Erwerbstätigen mit RA auswirken und zu einer Verbesserung der Arbeitssituation beitragen.

Ein Großteil der Erwerbstätigen mit RA fühlt sich demnach insgesamt gut an ihrem Arbeitsplatz im Betrieb integriert. Hierzu tragen ein als unterstützend wahrgenommenes Betriebsklima, individuelle Arbeitsanpassungen, eine gute Informiertheit der betroffenen Personen sowie die Inanspruchnahme von Unterstützung durch Personen innerhalb oder außerhalb des Betriebs bei. Bei den befragten Erwerbstätigen mit RA wurden in vielen Fällen bereits technische Veränderungen des Arbeitsplatzes und/oder organisatorische Anpassungen zum Beispiel hinsichtlich der Arbeitszeit oder des Arbeitsortes vorgenommen. Auch Unterstützung durch Kollegen oder Kolleginnen und Vorgesetzte sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote außerhalb des Betriebs wurden vielfach bereits in Anspruch genommen.

Die Ergebnisse der REHADAT-Befragung werden durch Studienergebnisse aus anderen europäischen Ländern sowie den USA ergänzt. Hierbei zeigt sich, dass die Situation von Personen mit RA im Erwerbsleben ganz ähnlich ist wie in Deutschland und dass auch dort die Unternehmen unter anderem mit organisatorischen Anpassungen ihre Beschäftigten unterstützen. In vielen Aspekten bestätigen die Studienergebnisse des Auslands die Befunde der REHADAT-Studie.

Die Gesamtbetrachtung der Studienlage lässt die Schlussfolgerung zu, dass Informationen, interne und externe Unterstützung sowie eine bedarfsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen einen wichtigen Beitrag leisten, dass Erwerbstätige mit Rheumatoider Arthritis möglichst uneingeschränkt arbeiten können.

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Mit Rheumatoider Arthritis im Job: Empirische Befunde aus dem In- und Ausland
Mareike Decker / Christiane Flüter-Hoffmann / Christina Knödler IW-Report Nr. 4 10. Februar 2021

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