1. Home
  2. Studien
  3. Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking
Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Vanessa Hünnemeyer Gutachten 4. Januar 2022 Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Bayern ist ein starker und attraktiver Industriestandort. Im Dynamikranking der industriellen Standortqualität der IW Consult GmbH führen jedoch die Schwellenländer. Bayern und Deutschland belegen Plätze im Mittelfeld.

zum Download
Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking
Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Vanessa Hünnemeyer Gutachten 4. Januar 2022

Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Studie im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)

zum Download Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Bayern ist ein starker und attraktiver Industriestandort. Im Dynamikranking der industriellen Standortqualität der IW Consult GmbH führen jedoch die Schwellenländer. Bayern und Deutschland belegen Plätze im Mittelfeld.

Industriestandort Bayern entwickelt sich weniger dynamisch als zahlreiche Wettbewerber

In der vorliegenden Studie wurde die Entwicklung der Standortqualität im Zeitraum 2005 bis 2019 untersucht. Der Freistaat erreicht im Dynamik-Ranking Rang 30 (93,9 Punkte) und hat damit gegenüber dem Vorjahr drei Plätze eingebüßt. Die Standortbedingungen entwickelten sich in Bayern weniger dynamisch als im Durchschnitt der 45 untersuchten Wettbewerber. Den ersten Platz im Dynamikranking erreicht wie in den Vorjahren China mit 142,3 Punkten. Südkorea bleibt das beste Industrieland auf Rang 13 (105,2 Punkte).

Dies liegt erstens am bereits hohen Niveau Bayerns. Zweitens zeigt es aber auch, dass Wettbewerber aufholen und der Vorsprung Bayerns schmilzt. Das gilt insbesondere für die Schwellenländer und hier allen voran für China.

Gute Entwicklung bei Infrastruktur und Staat – Kostennachteil verschärft sich

Bayern entwickelt sich in zwei der sechs Themenbereiche überdurchschnittlich. Die beste Einzelplatzierung erreicht Bayern im Themenbereich Infrastruktur. Ein zweiter wichtiger Standortfaktor mit überdurchschnittlicher Dynamik sind die staatlichen Rahmenbedingungen.

Die Kostensituation ist typisch für viele entwickelte Industrieländer auch in Bayern mit Nachteilen verbunden. Steuerliche Abgaben sowie Arbeits- und Exportkosten belasten Unternehmen.

China als größte Herausforderung

Stellt man die Dynamik der Standortqualität der Länder ihrer Wettbewerbsintensität mit Bayern gegenüber, so zeigt sich, dass China die mit Abstand größte Herausforderung für Bayern darstellt. Zum einen weist China seit Jahren die stärkste Dynamik bei der Standortqualität auf, zum anderen besteht zwischen China und Bayern die höchste Wettbewerbsintensität.

Weitere Länder mit einer überdurchschnittlichen Standort-Dynamik und mit einer überdurchschnittlichen Wettbewerbsintensität sind Mexiko, Südkorea und Rumänien. Vietnam entwickelt sich ebenfalls überdurchschnittlich und hat eine mittlere Wettbewerbsintensität mit Bayern.

zum Download
Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking
Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Vanessa Hünnemeyer Gutachten 4. Januar 2022

Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Studie im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)

zum Download Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
„Durchmischung ist an allen Standorten wichtig“
Ralph Henger im ARD-Podcast ARD 30. Januar 2023

Wohnungsbau: „Durchmischung ist an allen Standorten wichtig“

In Deutschland herrscht der größte Wohnungsmangel seit über 20 Jahren. Vor allem in den Städten gibt es kaum noch Wohnraum. Mietpreise steigen in ungeahnte Höhen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Bedarf. Die Frage hierbei ist, wie man es Menschen ermöglicht, ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 27. Januar 2023

Jahreswirtschaftsbericht: Wichtige Fragen, wenige Antworten

Die Analyse des Jahreswirtschaftsberichts von Minister Robert Habeck ist richtig, stellen IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup in der neuen Folge des Handelsblatt-Podcasts „Economic Challenges“ fest. Für Hüther stellen sich etwa diese ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880