Immobilienaktien können Anleger nicht vor der allgemeinen Geldentwertung schützen. Ebenso wie andere Aktien bieten sie keinen effektiven Schutz vor Inflation. Stattdessen zeigen Regressionsanalysen negative Korrelationen an. Ein steigendes Preisniveau wirkt sich somit negativ auf die Renditen dieser Anlagen aus. Eine Erklärung liegt darin, dass Investoren aufgrund der Inflation und der damit einhergehenden möglichen Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ihre Erwartungen anpassen. Ein differenziertes Bild bieten dagegen Direktanlagen. Während Einzelhandelsimmobilien keinen wirksamen Schutz darstellen, ist bei Büro- und Wohnimmobilien bei steigender Inflation auch von steigenden Renditen auszugehen. Vor allem bei Wohnimmobilien ist der Inflationsschutz ausgeprägt, was vermutlich auf die geringen Substitutionsmöglichkeiten des Wohnens zurückzuführen ist.