Die europäische Integration, die in den 1950er Jahren einsetzte, zielt auch darauf ab, die Wirtschaftskraft der teilnehmenden Volkswirtschaften anzugleichen. In den vergangenen sechs Dekaden zeigte sich insgesamt eine absolute und relative Erhöhung der Pro-Kopf-Einkommen der zuvor ärmeren Länder. Der Konvergenzprozess verlief in den einzelnen Ländern jedoch nicht gleichmäßig und auch nicht durchgehend. Vor allem infolge der Wirtschaftskrise, die im Jahr 2008 einsetzte, kehrte sich die Konvergenz in eine Divergenz um. Die südeuropäischen Krisenländer fielen zuletzt deutlich zurück. Auch in der nahen Zukunft ist nicht mit einer wieder einsetzenden Konvergenz zu rechnen. Wirtschaftspolitische Reformen in den einzelnen Ländern sind notwendig, um Europa wirtschaftlich wieder näher zusammenzuführen. Auch die EU kann mit ihren Instrumenten einen wichtigen Beitrag leisten.

IW-Trends

Henry Goecke: Europa driftet auseinander – Ist dies das Ende der realwirt-schaftlichen Konvergenz?

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24. März 2017

Interview „Der Braindrain ist das größte Problem“Arrow

Am Sonntag wählt Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, ein neues Parlament. Galina Kolev, IW-Expertin im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur, wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geboren. Mit dem iwd sprach Sie über die Probleme und Chancen ihres Heimatlands. mehr auf iwd.de

24. März 2017

Europäische Union 60 Jahre Römische VerträgeArrow

Die Europäische Union blickt auf 60 Jahre wirtschaftliche Zusammenarbeit zurück. Ansätze einer politischen Integration sind sogar noch älter, scheiterten aber am französischen Parlament. Mittlerweile wäre es allerdings an der Zeit, in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik enger zu kooperieren. mehr auf iwd.de