Die europäische Integration, die in den 1950er Jahren einsetzte, zielt auch darauf ab, die Wirtschaftskraft der teilnehmenden Volkswirtschaften anzugleichen. In den vergangenen sechs Dekaden zeigte sich insgesamt eine absolute und relative Erhöhung der Pro-Kopf-Einkommen der zuvor ärmeren Länder. Der Konvergenzprozess verlief in den einzelnen Ländern jedoch nicht gleichmäßig und auch nicht durchgehend. Vor allem infolge der Wirtschaftskrise, die im Jahr 2008 einsetzte, kehrte sich die Konvergenz in eine Divergenz um. Die südeuropäischen Krisenländer fielen zuletzt deutlich zurück. Auch in der nahen Zukunft ist nicht mit einer wieder einsetzenden Konvergenz zu rechnen. Wirtschaftspolitische Reformen in den einzelnen Ländern sind notwendig, um Europa wirtschaftlich wieder näher zusammenzuführen. Auch die EU kann mit ihren Instrumenten einen wichtigen Beitrag leisten.

IW-Trends

Henry Goecke: Europa driftet auseinander – Ist dies das Ende der realwirt-schaftlichen Konvergenz?

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The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 28. September 2017

Daniel Bendel und Markus Demary auf Focus Online Hebt die EZB die Zinsen an, bekommen 800.000 Unternehmen ProblemeArrow

Mit ihren niedrigen Zinsen hat die EZB vielen Unternehmen geholfen, die Krise zu überwinden - aber nicht allen. Würden die Zinsen steigen, hätten vor allem Firmen aus Italien, Griechenland und Frankreich ein Problem, schreiben die IW-Ökonomen Daniel Bendel und Markus Demary in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr