1. Home
  2. Studien
  3. Grundsteuerranking 2021: Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich
Hanno Kempermann / Benita Zink Gutachten 11. Mai 2021 Grundsteuerranking 2021: Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich

In dem Grundsteuerranking werden die 100 nach Einwohnern größten Städte Deutschlands verglichen. Zur Berechnung der Jahresgrundsteuer wurde ein durchschnittlicher Einheitswert für Einfamilienhäuser in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohner herangezogen.

PDF herunterladen
Gutachten
Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich
Hanno Kempermann / Benita Zink Gutachten 11. Mai 2021

Grundsteuerranking 2021: Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich

Gutachten der IW Consult im Auftrag von Haus & Grund Deutschland

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

In dem Grundsteuerranking werden die 100 nach Einwohnern größten Städte Deutschlands verglichen. Zur Berechnung der Jahresgrundsteuer wurde ein durchschnittlicher Einheitswert für Einfamilienhäuser in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohner herangezogen.

Auf Basis dieses Wertes, einer Grundsteuermesszahl in Höhe von 2,6 Promille und den einzelnen kommunalen Hebesätzen im Februar 2021 wurden schließlich die jährlichen Grundsteuerlasten kalkuliert.

Hauseigentümer müssen in Deutschland für vergleichbare Objekte unterschiedlich hohe Grundsteuern zahlen – je nachdem, in welcher Stadt sich ihre Immobilie befindet. Wie schon im Grundsteuerranking 2018 gezeigt wurde, sind diese Unterschiede teilweise massiv. Ziel des diesjährigen Rankings ist es, einen Zwischenstand der Grundsteuer-Verteilung in Deutschland zu liefern, bevor sich die Situation 2024 durch die Neubewertung der Basiswerte voraussichtlich stark ändern wird.Um die Vergleichbarkeit zum letzten Ranking sicherzustellen, wird in der diesjährigen Untersuchung dieselbe Methodik wie im Jahr 2018 angewandt.

Im Grundsteuerranking 2021 stellen wir erneut starke Unterschiede zwischen den zu zahlenden Beiträgen der Grundsteuer B in den 100 größten deutschen Städten fest. Dies wird schon bei der Betrachtung der bundesländerspezifischen Durchschnitte deutlich. Während ein Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz jährlich durchschnittlich 385 Euro Grundsteuer zu zahlen hat, muss er in Berlin für ein vergleichbares Einfamilienhaus jährlich durchschnittlich 686 Euro aufbringen.

Im Vergleich zum Ranking von 2018 sieht die Situation in diesem Jahr grundsätzlich ähnlich aus. So ist die Stadt Witten mit einer Jahresgrundsteuer von 771 Euro erneut das Schlusslicht des Rankings, Gütersloh belegt mit einem jährlichen Beitrag von 323 Euro wieder den ersten Platz. Einige Städte haben ihre Hebesätze jedoch stark angepasst. Besonders hervorzuheben sind hier die Stadt Offenbach, in der die durchschnittliche Grundsteuer 2019 erst um 335 Euro stieg, dieses Jahr aber wieder um 85 Euro gesenkt werden konnte, und Mülheim an der Ruhr, wo sich die Steuer 2020 für ein durchschnittliches Einfamilienhaus um 212 Euro erhöhte. In Erlangen konnte hingegen 2020 die Grundsteuer B um 64 Euro nach unten angepasst werden.

Inhaltselement mit der ID 9379

Grundsteuerranking 2021 für Deutschland

Inhaltselement mit der ID 9380
Inhaltselement mit der ID 9381

Grundsteuerranking 2021 für Nordrhein-Westfalen

Inhaltselement mit der ID 9382
PDF herunterladen
Gutachten
Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich
Hanno Kempermann / Benita Zink Gutachten 11. Mai 2021

Hanno Kempermann / Benita Zink: Grundsteuerranking 2021 – Grundsteuerbelastung einer Familie in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich

Gutachten der IW Consult im Auftrag von Haus & Grund Deutschland

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Ralph Henger / Michael Voigtländer Externe Veröffentlichung 27. Mai 2024

Zwischen Klimaschutz und Bezahlbarkeit – wie sozial ist die Transformation im Wohnungsmarkt?

Der Gebäudesektor ist essenziell für die Energiewende und den Klimaschutz. Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und 30 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen gehen auf die Beheizung und Klimatisierung der Immobilien sowie Beleuchtung und Wasseraufbereitung ...

IW

Artikel lesen
Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW-Report Nr. 26 16. Mai 2024

IW-Wohnindex: Mietpreissteigerungen setzten sich fort, Kaufpreise stabiler

Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der Kurzreport erscheint vierteljährig.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880