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Christian Oberst / Michael Voigtländer Gutachten 16. Juni 2021 IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor 2021

Mit dem IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor wird eine wichtige Lücke in der Analyse des Büroimmobilienmarktes geschlossen. Zum einen, weil hier Inserate ausgewertet werden, die einen Einblick in die kleinteiligen regionalen Büromärkte geben.

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IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor 2021
Christian Oberst / Michael Voigtländer Gutachten 16. Juni 2021

IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor 2021

Gutachten im Auftrag der PREIG AG

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Mit dem IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor wird eine wichtige Lücke in der Analyse des Büroimmobilienmarktes geschlossen. Zum einen, weil hier Inserate ausgewertet werden, die einen Einblick in die kleinteiligen regionalen Büromärkte geben.

Allein für 2019 konnten 80.000 Inserate analysiert werden. Damit ergibt sich die Möglichkeit, nicht nur Lagen innerhalb der Städte, sondern auch das Umland zu betrachten. Insgesamt können hier alle 71 kreisfreien Großstädte und ihr Umland untersucht werden. Zum anderen erlaubt die Menge an Daten, standortspezifische hedonische Preismodelle zur Bestimmung der Mietveränderungen zu schätzen. Damit kann der reine Preiseffekt kalkuliert werden, indem Verzerrungen durch Veränderungen in der Qualität der Angebote herausgerechnet werden. Folgende wesentliche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Analyse ziehen: 

  • Die makroökonomischen Rahmenbedingungen für den Büromarkt sind immer noch gut, auch wenn sie sich gegenüber 2019 eingetrübt haben. Allerdings hat sich die Bürobeschäftigung kaum verändert, regional gab es moderate Bewegungen sowohl nach unten als auch nach oben. 
  • Bei den Inseraten dominieren die so genannten Top-7-Standorte (Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Frankfurt) mit einem Anteil von 37 Prozent – rund zwei Drittel der Angebote finden sich damit aber auch außerhalb dieser Standorte. Darüber hinaus liegen 30 Prozent der Angebote in den Top-7-Standorten im angrenzenden Umland und am Stadtrand, an den übrigen 64 Standorten ist die Quote vergleichbar hoch. 
  • Die Zahl der Angebote ist im Jahr 2020 um rund 18 Prozent zurückgegangen. Ursächlich hierfür ist die Corona-Krise, die Umzüge von Unternehmen erschwert und insgesamt die Unsicherheit erhöht hat. 
  • Die höchsten durchschnittlichen Mieten finden sich im Stadtzentrum von Berlin mit 26 Euro je Quadratmeter. Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet ist München der teuerste Standort. Innerhalb der Top-7-Standorte gibt es mit wenigen Ausnahmen große Preisunterschiede zwischen den Lagen. 
  • Abseits der Top-7-Standorte werden in Freiburg, Potsdam und Heidelberg die höchsten Mieten verlangt (Medianwerte). Die Spannbreite der Medianmieten liegt für die 64 weiteren Großstädte zwischen 13 Euro und 6 Euro je Quadratmeter. Das Umland dieser Städte ist etwas günstiger, im Umland von Ingolstadt werden mit 11 Euro die höchsten Mieten verlangt. 
  • Insgesamt sind die Büromieten im Jahr 2020 um 3,5 Prozent gestiegen, im Jahr 2019 waren es noch 5,3 Prozent. Auffällig ist, dass die Büromieten sowohl in den Stadtzentren als auch im abgelegenen Umland stärker gestiegen sind als in Lagen dazwischen. 
  • Unter den Top-7-Standorten gab es im Jahr 2020 die stärksten Mietpreisanstiege in Berlin mit 7,5 Prozent und Stuttgart mit 4,2 Prozent. In München waren es dagegen knapp 2 Prozent, in Düsseldorf nur 1 Prozent. 
  • Die stärksten Mietpreisanstiege aller betrachteten Standorte verzeichneten Potsdam und Leipzig mit jeweils über 10 Prozent, was den wirtschaftlichen Aufschwung an den zentralen Standorten in Ostdeutschland unterstreicht. Auch Pharmastandorte wie Salzgitter oder Ludwigsburg verzeichneten, allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau, starke Mietpreissteigerungen. In elf Standorten sind die Mieten gesunken, besonders stark in den Autostädten Ingolstadt und Wolfsburg. 
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