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Michael Grömling Interaktive Grafik 7. Juli 2022

Produktionslücke der deutschen Industrie

Die Produktion im deutschen Verarbeitenden Gewerbe ist im Mai 2022 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Damit konnte zum zweiten Mal infolge nach dem starken Rückgang vom März 2022 etwas Boden gut gemacht werden.

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Nach wie vor leidet die Industrieproduktion hierzulande unter den Störungen der internationalen Produktions- und Liefernetzwerke durch die Corona-Pandemie und zuletzt auch durch die russische Invasion in der Ukraine.  Zu den Materialengpässen kommen stark steigende Produktionskosten. Damit steht zu befürchten, dass die seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im ersten Quartal 2020 entstandene Produktionslücke auf absehbare Zeit nicht geschlossen wird. Einerseits bestehen hohe Auftragsbestände der Industrie, diese können jedoch infolge der Material- und Logistikengpässe nicht abgearbeitet werden. Im Mai 2022 lag die Industrieproduktion um 6,3 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt von 2019 – der als eine Orientierung für die Zeit vor der Corona-Pandemie dienen kann. Gegenüber dem Jahresniveau von 2018 beläuft sich die Produktionslücke der deutschen Industrie auf gut 9 Prozent. Durch methodische Neuerungen und Korrekturen beim Produktionsindex – vor allem durch eine bessere Erfassung der Produktion von Elektroautos – fallen der Rückgang der Automobilproduktion in Deutschland in den letzten Jahren sowie die gesamte Industrielücke der Industrie geringer aus als bislang gemessen.

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