Wohnen und Arbeiten Wo die Mieten niedrig und die Beschäftigungschancen hoch sind

Da Wohnungs- und Arbeitsmarkt unterschiedlich schnell reagieren, gibt es Regionen in Deutschland mit starkem Arbeitsmarkt, aber noch erschwinglichen Mieten – und umgekehrt.

  • Paula Risius / Florian Schuster / Michael Voigtländer ·
  • Interaktive Grafik ·
  • 16. Aug 2018

Hintergrundinformationen

Um die Attraktivität der Regionen zu messen, wurde ein einfaches Scoring-Modell genutzt. Die Bezirke wurden jeweils hinsichtlich der Arbeitsmarktlage und der Wohnkosten in Dezile unterteilt. Gehört der Bezirk zu den zehn Prozent der teuersten Wohnungsmärkte, gab es nur einen Punkt, gehört er dagegen zu den 10 Prozent der günstigsten Bezirke, beträgt der Punktwert 10. Ebenso wurden bei der Arbeitsmarktlage zwischen 1 und 10 Punkten verteilt: Je günstiger die Situation aus Arbeitnehmersicht, desto höher die Punktzahl. Zur Ermittlung der Wohnkosten wurden Daten zu Nettokaltmieten für Wohnungen im Bestand verwendet, die vom Forschungsinstitut F+B stammen. Die Arbeitsmarktlage wurde auf Basis von Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit zu Arbeitslosenzahlen sowie zu gemeldeten offenen Stellen im Durchschnitt des Jahres 2017 bewertet. Die Relation von Stellen je 100 Arbeitslosen ist als Anhaltspunkt für die Arbeitsnachfrage zu verstehen, variiert allerdings innerhalb der Regionen je nach Beruf.

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