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Veranstaltung 4. Oktober 2023 Knut Bergmann / Matthias Diermeier Europäische Union: Institutionelle Verharrung oder Delors-Plan 2.0?

Im Jahr 1989 hat der Delors-Plan mit der Vision einer europäischen Währungsunion dem europäischen Binnenmarkt eine neue Perspektive gegeben. Sowohl aufgrund des geopolitischen Machtverlustes als auch im Kontext der Transformation zu einem dekarbonisierten und digitalisierten Wirtschaftsraum bedarf es nun ähnlich weitgehender Anstrengung.

Veranstaltung 4. Oktober 2023 Knut Bergmann / Matthias Diermeier

Europäische Union: Institutionelle Verharrung oder Delors-Plan 2.0?

Knut Bergmann / Matthias Diermeier Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Im Jahr 1989 hat der Delors-Plan mit der Vision einer europäischen Währungsunion dem europäischen Binnenmarkt eine neue Perspektive gegeben. Sowohl aufgrund des geopolitischen Machtverlustes als auch im Kontext der Transformation zu einem dekarbonisierten und digitalisierten Wirtschaftsraum bedarf es nun ähnlich weitgehender Anstrengung.

Doch wie kann mehr europaweite Kooperation und Integration ganz konkret angeregt werden? Wie lässt sich in der aktuellen Lage etwa der Übergang in eine europäische „Investitions- und Verteidigungsunion“ umsetzen? Wo greift weiterhin das Subsidiaritätsprinzip? Welcher Umgang findet sich, wenn einzelne Mitgliedstaaten den gemeinsamen Weg nicht mitgehen wollen?

Gemeinsam suchen IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther und Dr. Johannes Lindner, Co-Direktor des Jacques Delors Centre an der Hertie School of Governance, unter dem Titel „Europäische Union: Institutionelle Verharrung oder Delors-Plan 2.0?“ nach gangbaren Impulsen für die Europapolitik.

Die virtuelle Veranstaltung findet am Mittwoch, den 4. Oktober 2023 von 11.30 bis 12.30 Uhr statt. Sie können der Veranstaltung via MS-Teams unter dem folgenden Link beitreten:

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Gutes Regieren für die Transformation – Anspruch und Wirklichkeit”. Darin werden bis in den Herbst hinein IW-Expertinnen und Experten gemeinsam mit externen Gästen Stellschrauben und Stolpersteine der Transformationspolitik herausarbeiten.

Am 11. Oktober 2023 diskutieren Prof. Dr. Michael Hüther und Prof. Dr. Steffen Mau, Humboldt Universität, über das nachhaltige Erleben der Transformation in den neuen Bundesländern: „Für immer geteilt – kollektive Enttäuschungen trotz ökonomischer Erfolge in Ostdeutschland?“.

Am 19. Oktober treffen Dr. Matthias Diermeier, Clusterleiter Demokratie, Gesellschaft, Marktwirtschaft am IW und Paulina Fröhlich, stellvertretende Geschäftsführerin, Progressives Zentrum, zum Thema „Spaltet die Transformation unsere Gesellschaft? Die komplexe Organisation von Mehrheiten in Zeiten zunehmender Zumutungsaversionen“ aufeinander.

Einen Überblick über die gesamte Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Über Ihr Interesse an der Veranstaltungs-Reihe würden wir uns sehr freuen.

Diese Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass das Bild- und Tonmaterial für Dokumentationszwecke eingesetzt werden darf.

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