Auf Einladung des American Council on Germany hat IW-Ökonomin Samina Sultan im März eine Vortragsreise durch die USA unternommen. In wenigen Tagen war sie in sieben Städten unterwegs – von New York City über Chicago bis San Francisco.
Transatlantische Beziehungen: Auf Vortragsreise durch die USA
Im Mittelpunkt standen Vorträge zu den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und dem deutschen Exportmodell. Darüber hinaus ging es in den Gesprächen vor Ort immer wieder um die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die Folgen geopolitischer Konflikte. Der Austausch mit den Außenhandelskammern gab einen Einblick in die Stimmung der deutschen Unternehmen in den USA.
Die Reise vermittelte auch Eindrücke jenseits wirtschaftlicher Themen. In Städten wie San Francisco ist die technologische Dynamik – etwa rund um das Silicon Valley – deutlich sichtbar, etwa durch autonom fahrende Autos im Alltag. Gleichzeitig wurden vor Ort soziale Spannungen und politische Entwicklungen sichtbar, etwa bei aktuellen Protesten und Diskussionen über die anstehenden Midterm-Wahlen.
Für die IW-Forschung sind solche Eindrücke wertvoll. Sie zeigen, wie groß und vielfältig die USA sind und wie unterschiedlich sich Entwicklungen vor Ort darstellen.
Handel und Kooperation zwischen der EU und den Golfstaaten
Seit dem 28. Februar 2026 tobt der Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran. Doch nicht nur auf der östlichen Seite des Golfes finden Kampfhandlungen statt; der Krieg zieht auch die Länder des Golf-Kooperationsrates (GCC) in Mitleidenschaft.
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„Das Exportmodell Deutschlands kommt an seine Grenzen”
China und die USA sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands. IW-Außenhandelsexpertin Samina Sultan sagt im SWR-Podcast, dass Deutschland sich auf andere Alternativen einstellen muss, um weiter Exporte zu schaffen, damit Arbeitsplätze und Wohlstand nicht gefährdet werden.
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