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IW-Report Nr. 32 3. Juli 2025 Michael Grömling Klima und Konjunktur

Klimawandel gilt seit geraumer Zeit als ein globaler Megatrend mit weitreichenden Folgen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Klimatische Veränderungen führen zu direkten Beeinträchtigungen der Natur.

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Klima und Konjunktur
IW-Report Nr. 32 3. Juli 2025 Michael Grömling

Klima und Konjunktur

Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Klimawandel gilt seit geraumer Zeit als ein globaler Megatrend mit weitreichenden Folgen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Klimatische Veränderungen führen zu direkten Beeinträchtigungen der Natur.

Daraus können vielfältige ökonomische Anpassungslasten entstehen. Im folgenden Beitrag geht es nicht um die mannigfaltigen Auswirkungen des Klimawandels in der kurzen, mittleren und langen Frist. Vielmehr erfolgt ein Überblick über die kurzfristigen und damit konjunkturellen Effekte und Risiken von Klimaereignissen wie Flutkatastrophen (Sommer 2021), Niedrigwasser (Sommer 2018), Hitzewellen (Sommer 2022) oder Orkane (Winter 2007). Folgende Transmissionswege von Klimaereignissen auf die konjunkturelle Entwicklung können dabei identifiziert werden: Beeinträchtigung des Gesundheitszustands, des Arbeitseinsatzes und der Arbeitsproduktivität, Störungen der Energieproduktion und Energieversorgung, Beeinträchtigung der Nahrungsmittelproduktion und Wasserversorgung, Zerstörung von Produktionsanlagen und Beeinträchtigung von Lieferketten, Belastungen für Finanzmärkte und öffentliche Finanzen sowie die Verschärfung bestehender Konjunkturrisiken (z. B. geopolitische Anpassungslasten). Im vorliegenden Beitrag geht es nicht um eine Quantifizierung und Abschätzung bestimmter Risiken, sondern um einen inhaltlichen Überblick über mögliche konjunkturelle Beeinträchtigungen und Folgewirkungen beim Auftreten von Naturkatastrophen und Klimaereignissen. Die hier aufgeführten Klimaereignisse haben mit ihren langfristig strukturellen Wirkungen auch Bedeutung für die Konjunkturforschung und Prognose. Prognosen sind bedingt durch den Informationsstand zum jeweiligen Prognosezeitpunkt – das gilt auch für klimatische Daten und Erwartungen.

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IW-Report Nr. 32 3. Juli 2025 Michael Grömling

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Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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