Donald Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt markiert eine drastische Zäsur für die globale Wirtschaftsordnung: Mit seiner pauschalen und erratischen Zollpolitik gefährdet er nicht nur internationale Handelsbeziehungen, sondern auch die Rolle der USA als stabilisierender Hegemon.
Trumps aggressive Zollpolitik: Zäsur für Weltwirtschaftsordnung und EU-Handelspolitik
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Donald Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt markiert eine drastische Zäsur für die globale Wirtschaftsordnung: Mit seiner pauschalen und erratischen Zollpolitik gefährdet er nicht nur internationale Handelsbeziehungen, sondern auch die Rolle der USA als stabilisierender Hegemon.
Besonders exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland drohen massive wirtschaftliche Einbußen. Die EU reagiert mit einer doppelten Strategie aus Gesprächsangeboten und Gegenzöllen, um Eskalationen zu vermeiden und zugleich Entschlossenheit zu zeigen. Gleichzeitig wird der Ausbau globaler Freihandelsabkommen zu einer zentralen strategischen Notwendigkeit, um die ökonomische Resilienz gegenüber den USA und China zu stärken.
Trumps aggressive Zollpolitik: Zäsur für Weltwirtschaftsordnung und EU-Handelspolitik
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Exportzahlen zeigen, wo die deutsche Wirtschaft ihre Zukunft sieht
Das Derisking hat bei den deutschen Unternehmen begonnen. Teilweise als Reaktion auf den schwieriger werdenden Markt Chinas, teilweise als Antwort auf die US-Zollpolitik, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.
IW
Minus 65 Prozent: Deutsche Firmen drosseln USA-Investitionen drastisch
Deutsche Unternehmen halten sich bei US-Investitionen so stark zurück wie selten zuvor. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Direktinvestitionen um 65 Prozent, gegenüber dem Jahr vor Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus sogar um fast 80 Prozent, zeigen IW-Berechnungen.
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